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Hauterkrankungen: Nicht zu lange mit dem Arztbesuch warten

Hauterkrankungen sind die am häufigsten gemeldeten Berufserkrankungen. Je früher sie erkannt werden, desto rascher kann Abhilfe geschaffen werden und desto grösser sind die Aussichten auf eine Heilung. Doch viel zu viele Landwirte bagatellisieren immer noch ihre berufsbedingten Hauterkrankungen und warten oft viel zu lange, bis sie sich mit ihren Hautproblemen einem Hautarzt anvertrauen.


von Christian R. Fiedler
Publiziert: 26.05.2019 / 11:28

In dreissig Prozent der Fälle führt eine Erkrankung der Haut zu einer existenzbedrohlichen Situation. Wenn nichts unternommen wird, muss man häufig nach acht bis vierzehn Monaten seinen Beruf aufgeben. Häufig werden die ersten Symptome einfach ignoriert. Dadurch wird der Weg für das Entstehen von Ekzemen und Allergien geebnet. 

Regelmässig cremen

Der tägliche ungeschützte Kontakt mit Flüssigkeiten, Reinigungsmitteln oder Chemikalien kann vor allem an den Händen Hauterkrankungen hervorrufen. Der Einsatz von Schutz- und Arbeitshandschuhen kann zwar die Haut unmittelbar vor der schädlichen Aussenwirkung schützen, aber auch das tägliche sehr lange Tragen der Handschuhe kann Hauterkrankungen begünstigen. Deshalb sollten sie nur über sauberen und trockenen Händen und nur so lange wie erforderlich getragen werden. Beim längerem Tragen empfiehlt sich Baumwollhandschuhe unterzuziehen, um der Feuchtigkeitsbildung entgegenzuwirken. Die Baumwollhandschuhe können nach dem Tragen in der Waschmaschine gewaschen werden. Die Hände ausserdem täglich vor Arbeitsbeginn sowie nach dem Händewaschen sorgfältig mit einer Hautschutzcreme eincremen.

Achtung Sonne

Das Arbeiten im Freien birgt wiederum ganz andere Gefahren. Wer viel im Freien arbeitet und regelmässig der Sonne ausgesetzt ist, setzt sich dem Risiko von Hautkrebs durch UV-Strahlung aus. Es lässt sich jedoch durch präventive Massnahmen minimieren. 

Schatten schützt: Wenn möglich in den frühen Morgenstunden und am Abend arbeiten, um der direkten Sonnenstrahlung, besonders zwischen 11 und
15 Uhr, auszuweichen. Alternativ kann eine künstliche Beschattung vor der prallen Sonne schützen. 

Schutz mit Bekleidung: Langärmlige Oberbekleidung und lange Hose mit einem hohen Ultraviolet-Protection-Factor nach dem UV-Standard 801, sowie dunkle Farben, dichte Stoffe und mehrere Kleidungsschichten übereinander getragen, bieten guten Schutz. Textilfasern aus Titandioxid erhöhen die Prävention, indem sie die schädliche UV-Strahlung absorbieren. Auch auf eine Kopfbedeckung mit Nacken- und Ohrenschutz, auf Schuhe, die über den Fussrücken reichen, sowie auf eine Sonnenbrille mit UV-Schutz ist ratsam. 

Eincremen: Unbedeckte Hautpartien sollten unbedingt mit einer schweiss- und wasserfesten Sonnenschutzcreme mit hohem Sonnenschutzfaktor von 30, 50 oder mehr mehrmals täglich eingecremt werden. Die Sonnencreme sollte dabei stets sehr grosszügig aufgetragen werden, um die Haut wirkungsvoll vor einer langfristigen Schädigung zu schützen.

Werden Hauterkrankungen, wie Ekzeme und Hautkrebs, frühzeitig erkannt, können sie gut behandelt und eine existenzbedrohliche Situation abgewendet werden. Es ist wichtig, ein Bewusstsein für gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen zu entwickeln, damit Hauterkrankungen gar nicht auftreten können und erste Symptome frühzeitig erkannt werden. 

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