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Grüner Teppich: Das Rad nicht neu erfinden

Für Swissmilk Green wurden viele Fäden aus anderen Programmen aufgenommen. Deren Ähnlichkeit bietet am Markt Vorteile.


Publiziert: 30.08.2019 / 16:15

Am 13. August präsentierte die Branchenorganisation Milch (BOM) das Logo und die Charta für nachhaltige Schweizer Milch, Swissmilk Green. Die Reaktionen aus der Branche waren sehr positiv. Die Schweizer Milchproduzenten (SMP) sehen die Glaubwürdigkeit der Milchproduktion durch Swissmilk Green gestärkt.

Nicht alles ist neu

Wer als Milchproduzent ab dem 1. September vom Preisbonus von drei Rappen je Kilo A-Milch profitieren will, muss zehn Pflicht- und acht Wahlpflicht-Kriterien erfüllen. Manch ein Produzent der PMO Züger/Forster dürfte beim Durchlesen der Grundanforderungen für Swissmilk Green stutzig geworden sein. Vieles erinnert nämlich ans "Swiss Family Milk"-Programm von Züger, etwa bei den Kuhnamen. Dieses (freiwillige) Kriterium erfüllen alle Züger und Forster Milchproduzenten längst, und auch im Migros-Programm ist es enthalten.

Dass es Parallelen zwischen den Programmen gibt, sei kein Problem. "Wir haben selbstverständlich auf andere Programme geschaut und das 'Kopieren' von guten Ideen nicht als 'Klauen' verstanden", sagt BOM-Geschäftsführer Stefan Kohler.

Züger beim Aufbau mitbeteiligt

Christof Züger, der CEO von Züger Frischkäse, sei sehr aktiv beim Aufbau des Programms beteiligt gewesen und auch interessiert daran, dass man nicht alles neu erfindet, schiebt Kohler nach. "Wenn man die Logistik für die Produzenten, für den Milchhandel und für die Verarbeiter anschaut, dann ist das Interesse gross, dass alle Programme möglichst ähnlich sind. Je mehr die Programme sich die Inhalte abgeschaut haben, desto einfacher wird jetzt die Umsetzung auf allen Stufen der Wertschöpfungskette."

Das sieht man auch bei Züger/Forster so. PMO-Präsident Godi Siegfried: "Dass mehrfach auf unser Programm geschaut wurde, kostet uns vielleicht die Einzigartigkeit, ist aber ein Zeichen dafür, dass wir den richtigen Riecher hatten." Siegfried freut sich, "dass nun auch die Werbung zusammen mit dem SMP und damit unsere Gelder, die wir seit Jahren einzahlen, endlich über die ganze Branche sinnvoll eingesetzt werden".

3,5 Rappen pro Liter Milch

Für die Milchproduzenten von Züger/Forster sei es einfach, Swissmilk Green ins eigene Programm zu integrieren, ergänzt Siegfried, "da es ja praktisch eine Kopie von Swiss Family Milk ist". Wer die Anforderungen des BOM-Programms erfüllt, erhält in der Ostschweizer PMO nochmals 10 Punkte zusätzlich, was mit 0,5 Rappen zu Buche schlägt. "Weitere Preisaufschläge sind im Moment nicht möglich, da unsere Bauern ja bereits seit März 2018 im Durchschnitt über 3 Rappen Zuschlag erhalten", führt Siegfried weiter aus.

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