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Grossviehschau Appenzell: Libunja holt den Tagessieg

Die Braunviehkuh von Dominik Sutter setzte sich gegen 638 Mitbewerberinnen durch.


Publiziert: 09.10.2019 / 08:48

Im Kanton Appenzell Innerrhoden gibt es keine Gemeindeviehschauen, dafür zwei Kantonalschauen: Eine in Appenzell und eine in Oberegg. Erstere fand am Dienstag auf dem Brauereiplatz statt. 638 Kühe und Rinder und zehn Stiere wurden aufgefahren.

Zu Fuss an die Viehschau

Walter Wetter, ehemaliger Präsident des Innerrhoder Bauernverbands, führte interessierte Schaubesucherinnen und -besucher durch das Geschehen. So erfuhr man, dass 19 von den 28 ausstellenden Betrieben im Senntum – also zu Fuss und in der Tracht gekleidet – mit ihren Kühen nach Appenzell kamen. "Zehn Prozent des Innerrhoder Kuhbestandes  stehen hier auf dem Platz. Das zeigt das hohe Niveau der Tiere", sagte Wetter.

Acht Preisrichter mit je zwei Gehilfen richteten die Tiere in 45 Abteilungen an der Latte. Die Kühe und Rinder wurden nach Alter und Laktation entlang der Holzlatte (zuvorderst die Schönste) rangiert. Die zehn Stiere wurden punktiert.

Libunja überzeugt mit perfektem Fundament

Der Höhepunkt der Grossviehschau war die Vergabe der Spezialpreise am Nachmittag. In drei Abteilungen wurden Schöneuter-Preise vergeben. Bei den Kühen in der ersten Laktation holte sich Rocky von Sebetöni Räss den Titel. Bei den Zweit- und Drittlaktierenden hiess die Siegerin Bibiana. Sie kommt aus dem Stall von Jakob Fuster. Rezia von Franz Neff wurde Schöneuter-Siegerin vierte und folgende Laktationen.

Beim grossen Finale, der Vergabe des Tagessieges, setzte sich Libunja von Dominik Sutter durch. Sie war in den Augen der Richter die kompletteste Kuh auf dem Platz und überzeugte mit ihrem perfekten Fundament und dem sehr guten Knochenbau.

Siegerinnen der Spezialpreise:

Tagessiegerin Appenzell: 1. Libunja (Vater: Jongleur), Dominik Sutter, Appenzell; 2. Reisi (Alino), Franz Neff, Haslen; 3. Bibiana (Fortuno), Jakob Fuster, Appenzell.

Schöneuter 1. Lakt.: 1. Rocky (Calvin-ET), Sebetöni Räss, Appenzell; 2. Livia (Haegar), Armin Inauen, Brülisau; 3. Jacklyn (Jaguar-ET), Sepp Inauen, Appenzell.

Schöneuter 2./3. Lakt.: 1. Bibiana (Fortuno), Jakob Fuster, Appenzell; 2. Medina (Blooming-ET), Sepp Inauen, Appenzell; 3. Lindora (Joker-ET), Armin Inauen, Brülisau.

Schöneuter 4. ff Lakt.: 1. Rezia (Alexi), Franz Neff, Haslen; 2. Soraya (Valencio), Sepp Inauen, Appenzell; 3. Gundula (Cafino), Jakob Fuster, Appenzell.

Prämie als Zeichen der Wertschätzung

Nach der Preisvergabe ging es ans "Ablassen" der 650 Tiere. Damit das zügig und ohne Chaos vonstatten geht, werden alle Kühe eines Besitzers mit einem dünnen Faden über die Halfter zusammengebunden. Wenn der Bauer all seine Tiere beisammen hat, wird die Schnur vom Senn, der die Herde begleitet, zerschnitten und die Kühe können mit ihrem Bauer den Heimweg unter die Füsse nehmen. 

Den Abschluss der Grossviehschau bildete der Schauabend mit Rangverkündigung. Im Restaurant Alpstein durften die Züchter mit ihren Sennen und Familien die Prämie entgegennehmen. Für Kühe aus der eigenen Zucht gibt es 25 Franken, für zugekaufte Kühe 8 Franken. Pro Abteilung gibt es für maximal zwei Kühe die Prämie. So kommen laut Walter Wetter 300 bis 350 Franken pro  Betrieb  zusammen. "Im Verhältnis zum Aufwand, den der Bauer hat, ist das nicht wahnsinnig viel", bemerkt Wetter. Aber für die Bauern sei die Grossviehschau der schönste Tag im Jahr und die Prämie ein schöner Zustupf und eine Wertschätzung für die Arbeit.

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