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Grössere Weichweizenernte in Frankreich erwartet

In Frankreich rechnet der Statistische Dienst des Landwirtschaftsministeriums (Agreste) in diesem Jahr mit einer spürbar grösseren Weichweizenernte als 2018.


von AgE
Publiziert: 10.07.2019 / 18:31

Die Fachleute bezifferten in ihrer jetzt veröffentlichten Schätzung das diesbezügliche Aufkommen auf 36,87 Mio t; das wären 8,5 % mehr als 2018. Mit einem deutlichen Produktionsrückgang rechnen die Statistiker hingegen beim Hartweizen; hier wird ein Minus von 18,6 % auf 1,48 Mio t erwartet. So wenig Durum war zuletzt 1997 gedroschen worden.

Hartweizenflächen verkleinert

Der Grund dafür liegt in der verkleinerten Hartweizenfläche, die sich in diesem Jahr nur noch auf 271 000 ha beläuft. Mit Blick auf die Gerste veranschlagt Agreste die Erntemenge auf 12,56 Mio t; gegenüber 2018 wäre das ein Zuwachs von 12,3 %. Dabei werden die Wintergerstenproduktion auf 8,70 Mio t und die Sommergerstenerzeugung auf 3,86 Mio t geschätzt. Das Aufkommen an Triticale soll 1,58 Mio t erreichen und somit das Vorjahresniveau um gut 200 000 t übertreffen.

Rapsanbaufläche deutlich eingeschränkt

Deutlich eingeschränkt haben die französischen Landwirte den Statistikern zufolge die Rapsanbaufläche, und zwar um 25,7 % auf 1,20 Mio ha. Aufgrund dessen rechnen die Fachleute mit einer Rapsproduktion von lediglich 3,64 Mio t; das würde im Vergleich zu 2018 einem Minus von 1,3 Mio t oder weit mehr als einem Viertel entsprechen. Es wäre die niedrigste französische Rapsernte seit 2003.

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