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Gras- und Maissilagen 2018

Die Agridea veröffentlichte heute ihre Umfrage- und Untersuchungs-Ergebnisse der Gras- und Maissilagen 2018. Das Fazit: das Futter ist gut, hat aber Verbesserungspotenzial.


Publiziert: 15.02.2019 / 16:30

Für ihren Querschnitt durch das Schweizer Futter-Angebot verwendete Agridea Proben aus verschiedenen Regionen. Analysiert wurde unter anderem der Anteil an Rohfasern, Energie, Protein und Zucker.

Grassilage eher energieärmer

Der Energie-Gehalt (NEL) lag meist unter dem Idealwert, während Rohprotein und APD im wünschenswerten Bereich war. Generell war der Anteil Rohasche zu hoch (wie bereits im Vorjahr). Zuviel Rohasche kann zu vermehrter Buttersäure-Gärung führen. 

Zu spät eingepackt

Die Analyse-Werte deuten darauf hin, dass das Gras für die Silage zu lange trocknen konnte. Dies zeigt sich v.a. durch teilweise tiefe Milchsäuregehalte, viel Restzucker und Rohfasern, sowie höhere pH-Werte. Hier dürfte die Hitze und Trockenheit des letzten Sommers eine Rolle gespielt haben.

Empfehlung: Gras früher schneiden

Die Agridea empfiehlt, das Gras nach einem ausgiebigen Sonnenbad (erhöht den Zuckergehalt) eher früher zu schneiden. So ist genügend Zucker für die Milchsäuregärung vorhanden. Verschmutzungen (angezeigt durch viel Rohasche) sind zu vermeiden, da sie zu Fehlgärungen führen können. 

Maissilage: starke Verschmutzung

Besonders in den hohen Stärkegehaltsklassen (301-400 und über 400 g/Kg TS), war der Energiegehalt deutlich über dem Soll-Wert. Bei den tieferen Stärkegehaltsklassen (200, 200-300 g/Kg TS) hingegen waren sie zu tief. Diese waren auch stark verschmutzt (hoher Rohasche-Gehalt).  

jsc 

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