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Goldgelbe Vergilbung: Wallis ist frei

Die Goldgelbe Vergilbung (GGV) ist eine schwerwiegende Krankheit der Reben. Befallene Pflanzen werden streng überwacht. Pflanzenschutzdiensten und den betroffenen Kantonen gelang es, die GGV im Wallis und Chablais auszurotten.


Publiziert: 02.04.2019 / 14:02

Die Goldgelbe Vergilbung (GGV) wird durch die Phytoplasmen Candidatus Phytoplasma vitis verursacht. Sie wird durch die Rebzikade Scaphoideus titanus, übertragen und breitet sich epidemisch aus. Das Insekt kommt im Tessin, in den Weinbaugebieten entlang des Genfersees, und im Wallis vor. Die befallenen Rebstöcke zeigen Wassermangel und sterben je nach Rebsorte langsamer oder schneller ab.

Weitere Fälle im Tessin

Da die Symptome der Krankheit eher unspezifisch sind, kann sie nur durch eine von Agroscope durchgeführte Diagnose sicher nachgewiesen werden, wie das Forschungsinstitut in einer Mitteilung schreibt. Die befallenen Rebstöcke müssen vernichtet werden. In Zusammenarbeit mit dem Eidgenössichen Pflanzenschutzdienst und den betroffenen Kantonen gelang es, die GGV im Wallis und Chablais auszurotten, im Lavaux und Tessin muss die Bekämpfung jedoch fortgesetzt werden.

Befälle melden

Seit 2004 werden die GGV und das übertragende Insekt gemeinsam von Agroscope, dem EPSD und den kantonalen Pflanzenschutzdiensten überwacht, um eine Ausbreitung frühzeitig feststellen zu können. Alle Rebstöcke mit entsprechenden Symptomen müssen den kantonalen Pflanzenschutzdiensten oder den Rebbaukommissären gemeldet werden.

asa

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