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GMF wird nicht flexibler: Ständerat gegen Auflockerung der graslandbasierten Fütterung

Die Vorgabe, wie viel Gras und Heu an das Vieh verfüttert werden darf, bleibt so wie heute. Der Ständerat will das Programm für die graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion nicht flexibler handhaben.


Er hat am Donnerstag eine vom Nationalrat angenommene Motion von Markus Hausammann (SVP/TG) mit 32 zu 10 Stimmen bei einer Enthaltung abgelehnt. Der Vorstoss ist damit vom Tisch.

Die heutige Vorschrift sei unsinnig

Die heutige Vorschrift schränke die Teilnahme am Programm unnötig ein, bemängelte Hannes Germann (SVP/SH) in der kleinen Kammer. Silofutter, das auf dem Betrieb nicht verwendet werde dürfe, müsse verkauft und im Gegenzug Raufutter eingekauft werden. Das sei ökologisch unsinnig. Und in trockenen Zeiten müsse das auf den Wiesen und Weiden nicht genügend nachwachsende Futter zugekauft werden.

Beschränkung wird in AP 22+ aufgehoben

Ständerat Stefan Engler (CVP/GR) hielt im Namen der Kommissionsmehrheit fest, dass es eben gerade Ziel des Programms sei, den Anteil von Kraftfutter bei der Fütterung von Wiederkäuern zu verringern. Gemäss einem Agroscope-Bericht aus dem Jahr 2017 hätten sich diese Massnahmen bewährt. Zudem werde die Beschränkung des Einsatzes von betriebseigenem Silomais im Rahmen der Agrarpolitik 22+ aufgehoben.

Parmelin weist auf die Freiwilligkeit hin

Landwirtschaftsminister Guy Parmelin wies auf die Freiwilligkeit des Programms hin, an dem zurzeit 70 Prozent der Betriebe teilnähmen. Um das Verfüttern von Gras und Heu zu fördern, werde mit dem Programm der Einsatz von Kraftfutter wie etwa Mais beschränkt.

Eine Anpassung des 2014 eingeführten Programm sei mit Branchenvertretern analysiert und kontrovers diskutiert worden, berichtete Parmelin. Danach sei der Bundesrat beim zuvor festgesetzten Maisanteil geblieben.

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