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GMF: Mehr Flexibilität für graslandbasierte Fütterung

Der Nationalrat will das Programm für die graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion (GMF) flexibler handhaben. Die Vorgabe, wie viel Gras und Heu an das Vieh verfüttert werden darf, soll gelockert werden.


Die grosse Kammer unterstützte am Mittwoch eine Motion von Markus Hausammann (SVP/TG) mit 97 zu 87 Stimmen mit dieser Forderung. Der Vorstoss geht nun an den Ständerat.

Die heutige Vorschrift schränke die Teilnahme am Programm unnötig ein, bemängelte Markus Hausammann (SVP/TG). Silofutter, das auf dem Betrieb nicht verwendet werde dürfe, müsse verkauft und im Gegenzug Rauhfutter eingekauft werden. "Das ist ökologisch unsinnig". Und in trockenen Zeiten wie dem vergangenen Sommer das auf den Wiesen und Weiden nicht genügend nachwachsende Futter zugekauft werden.

Maisanteil kontrovers diskutiert

Landwirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann wies auf die Freiwilligkeit des Programms hin, an dem zurzeit 70 Prozent der Betriebe teilnähmen. Um das Verfüttern von Gras und Heu zu fördern, werde mit dem Programm der Einsatz von Kraftfutter wie etwa Mais beschränkt.

Eine Anpassung des 2014 eingeführten Programm sei mit Branchenvertretern analysiert und kontrovers diskutiert worden, berichtete Schneider-Ammann. Danach sei der Bundesrat beim zuvor festgesetzten Maisanteil geblieben.

sda

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