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Gewitterstürme verursachen Schäden von rund 18 Millionen Franken – weitere Unwetter möglich

Die Unwetter der letzten Tage haben in acht Kantonen grosse Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen angerichtet. Bis Ende Woche beruhigt sich das Wetter nicht.


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Gewitter, Starkregen, Sturmböen und lokal grosse Hagelkörner gab es vor allem am vergangenen Wochenende. Laut SRF Meteo wurden am Sonntag über 40'000 Blitzeinschläge registriert, in Grenchen im Kanton Solothurn gab es mit 118 km/h Orkanböen. Das Bild eines Luzerner SRF-Augenzeugen zeigt ein fünf Zentimeter grosses Hagelkorn. 

Am Montag und heute Dienstagmorgen zogen weitere Unwetter über die Schweiz. Grosse Hagelkörner, Strumböen und starken Regen traten ebenfalls wieder auf.

Über 2'500 Schadenmeldungen

Dass diese Wetterkapriolen nicht spurlos vorbeigehen würden, war leider zu erwarten. Die Schweizerische Hagel-Versicherungs-Gesellschaft (Schweizer Hagel) rechnet mit über 2'500 Schadensmeldungen, die Schadensumme an versicherten Kulturen werde sich auf rund 18 Millionen Franken belaufen, heisst es in einer Mitteilung. 

Acht Kantone betroffen

Von den Unwettern betroffen waren gemäss Schweizer Hagel die Kantone Waadt, Bern, Freiburg, Neuenburg, Luzern, Zug und Zürich. Schäden gab es an versicherten Ackerkulturen, Gemüse, Obst, Beeren und Tabak sowie in Grasland und in Gärtnereien. 

Die Schadenserhebungen sollen laut Mitteilung in den kommenden Tagen starten. Versicherungsnehmer können Schäden vorzugsweise per Internet unter www.hagel.ch oder per Post melden.

Weitere Unwetter möglich

Die Schätzungen von Schweizer Hagel beziehen sich auf die Wetterereignisse vom 18. bis 21. Juni 2021. Nach Angaben von SRF Meteo sind aber noch bis Ende Woche heftige Gewitter mit Starkregen, Sturm und Hagel möglich. In der zweiten Tageshälfte seien die Unwetter generell heftiger und sie würden vor allem den Jura und die Voralpen betreffen. 

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