Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Getreidebörse: «Es gibt genug Getreide»

An der GV gab es Infos zur Marktlage beim Getreide und zur Stärkung der eigenen Widerstandskraft beim Menschen.


Derzeit lägen global bei Weizen 4,6 Monate des Jahresbedarfes von 764 Mio t am Lager, bei Mais sind es 3,2 Monate von 1135 Mio t. Beim Weizen war die Ernte letztes Jahr höher als der Jahresbedarf, beim Mais lag diese nur wenig darunter. «Es gibt global genügend Getreide», meinte Markus Arnold von Fenaco, der an der GV der Getreidebörse Luzern über die Marktlage orientierte. Es habe bisher, im Vergleich zum schwierigen 2018, viel weniger Preisschwankungen und marktbeeinflussende Faktoren gegeben. Die aktuellen Entwicklungen hätten die Volatilität an den Märkten nun aber verstärkt.

Futtergetreide rückläufig

Im Inland war die Getreideernte in den letzten drei Jahren gut. Das galt mengenmässig 2019 auch für Mais, qualitativ gab es wegen erhöhter Mykotoxinwerte regional aber Unterschiede, erklärte Arnold. Bei Futtergetreide sei die Inlandproduktion leicht rückläufig, die Importe stabil bis leicht steigend. Der Bedarf liegt in der Schweiz bei rund 220 000 t Gerste, 340 000 t Futterweizen und knapp 400 000 t Brotgetreide. Der globale Proteinmarkt sei eher schwierig, auch wegen des Handelsstreites mit China, und der Anbau in den USA rückläufig.

Käfer im Bioweizen

Wenig zu tun hatte der Leiter Usanzen und Schiedsgericht, Jürg Gattiker. Er berichtete von lediglich einer verlangten Expertise: Von einem Bio-Weizenposten war ein Käferbefall gemeldet worden. Nach der Analyse hätten sich die beiden Parteien aber aussergerichtlich selber geeinigt. 

So können Sie Ihre innere Widerstandsfähigkeit stärken

Viele Menschen in unserer Gesellschaft hätten Mühe, mit Veränderungen und Herausforderungen richtig umzugehen, meinte die Sozial- und Präventivmedizinerin Patricia von Moos. Psychische und körperliche Krankheiten und Burn-out seien die Folge. Sie sprach nach der GV der Getreidebörse über Resilienz, das heisst Stärkung der inneren Widerstandsfähigkeit. Es gebe sehr wohl Schutzfaktoren, welche uns helfen, auch unter Druck und Stress psychisch und physisch gesund zu bleiben. Vorerst gelte es, das persönliche Energiemanagement zu beherrschen. Es sei schlicht nicht möglich, im Zustand «angespannter Müdigkeit» viel zu leisten. Weiter brauche es eine Emotionsregulation. Dampf an andern abzulassen brauche zu viel Energie und sei gesundheitsschädlich.

Und schliesslich sollte die Aufmerksamkeit mehr auf das Jetzt ausgerichtet werden. «Leben Sie mehr im Augenblick». Dauernd mit der Vergangenheit zu hadern, sei ebenso gesundheitsschädlich wie sich dauernd Sorgen um die Zukunft zu machen. Persönliche Haltungen und Einstellungen seien sehr wohl erlernbar und trainierbar. Es brauche einen realistischen Optimismus. Wer etwas nicht verändern könne, sollte versuchen, innerlich loszulassen, und die Energie für Veränderbares zu investieren. Wer das innere Gleichgewicht zu verlieren drohe, sollte frühzeitig versuchen, sich mit gezielten Strategien wieder aufzufangen, meinte von Moos, welche selber auch Resilienztrainings anbietet.

Fünf Tipps zur Vorbeugung gegen Burn-out lesen Sie hier. 

Verwandte Themen
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Agroscope: Pilz gegen Fusarien im Getreide
15.10.2019
In der Schweiz werden auf rund 60 Prozent der offenen Ackerfläche Fusarium-empfindliche Nutzpflanzen wie Weizen, Weizen-Roggen und Mais angebaut. Forscher von Agroscope haben entdeckt, dass der Einsatz des in der Natur vorkommenden Pilzes Clonostachys rosea den schädlichen Pilz zurückdrängen kann.
Artikel lesen
Fusarien gehören zu den weltweit wichtigsten Schadpilzen von Mais und Getreide. Enge Mais- und Getreidefruchtfolgen fördern Fusarien-Infektionen, weil beide Nutzpflanzenarten Fusarien-anfällig sind. Solche Infektionen führen zur Bildung von Pilzgiften (Mykotoxine), die die Gesundheit von Mensch und Tier gefährden. Praxistaugliche und nachhaltige Strategien gegen Fusarien sind daher gesucht. Mit ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns