Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Getreide und Ölsaaten-Ernten: Rückblick und Ausblick

Am Maxi-Event der fenaco blickte Hansjörg Reiss auf die Futtergetreide- und Maisernte 2018 zurück. Das Jahr 2018 brachte trotz Hitze eine qualitativ gute Brotgetreide-Ernte.


Publiziert: 05.04.2019 / 07:15

Gegenüber dem Vorjahr war die Menge jedoch tiefer. Nicht nur die Getreide, nein, auch die Maisernte startete drei Wochen früher als üblich. Die Erntemengen beim Körnermais waren regional schwach bis sogar sehr gut. Rund eine halbe Million Tonnen Futtergetreide wurden letztes Jahr abgeliefert, was die Hälfte des Bedarfs ist.

Mengen müssen bleiben

Laut Reiss sollte diese Menge nicht mehr sinken, wenn man in der Tierproduktion von Schweizer Produktion sprechen will. Die späten Importe im März 2018 drückten auf die Gerstenpreise, dasselbe passierte weil auch mit den Körnermaispreisen, weil früher als in anderen Jahren, schon ab September, Körnermais importiert wurde.

Der sogenannte Schwellenpreis für Körnermais sank 2018 um einen Franken je 100 Kilo, deshalb sei auch der ausbezahlte bei nur Fr. 35.58 gelegen, dies trotz geringer Körnermais-Ernte. Josef von Rotz sprach über die Brotgetreide- und Ölsaaten-Ernte 2018. Sein Fazit lautet: "Die Preise der Ölsaaten haben sich in den letzten Jahren stabilisiert bei einem sich verengenden Preisband", beobachtete er.

Markt im Gleichgewicht

Der Ausblick auf die Ernte 2019 sei beim Raps gut, da es keine Überlagerung aus Ernte 2018 vorhanden sei. Die Ölwerke übernähmen 2019 insgesamt 93 500 Tonnen Raps, davon 30 000 Tonnen Holl-Raps. Weiter sei die Übernahme von 18 000 Tonnen Sonnenblumen-Kerne geplant. Aus der Ernte 2018 sei 418 000 Tonnen backfähiges Brotgetreide von guter Qualität vorhanden.

Der Markt sei im Gleichgewicht, dank dem dass der Schweizerische Getreideproduzentenverband 23 000 Tonnen Brotweizen zu Futterweizen deklassiert habe, vom Importkontingent 13 200 Tonnen nicht ausgeschöpft wurden und weil eine Lagerreserve von 110 000 bis 130 000 Tonnen angelegt worden sei. Der Verkauf an die Mühlen laufe zu Preisen wie im Vorjahr.

Wegen Schoggigesetz Mengen eingebüsst

Von Rotz schätzt aber, dass die Lagerreserven höhere Kosten verursachten wegen Manipulationen und Frachten. Stephan Scheuner von swissgranum beklagte, dass man in den letzten Jahren beim Export via Schoggigesetz 10 000 Tonnen (minus 20 Prozent) an Menge eingebüsst habe. Parallel steige der Import von Backwaren und Brot auf aktuell rund 120 000 Tonnen (plus 80 Prozent). Umso wichtiger sei es, Schweizer Brot am Verkaufspunkt deutlich zu kommunizieren. Fortunat Schmid sprach über das neue Maxi-Konzept der fenaco und Roland Peter, Leiter Strategischer Forschungsbereich Agroscope, über neue Methoden in der Planzenzüchtung.

 

Bild Legende

 

Werbung
Werbung
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
IP-Suisse verteilt 7 Millionen für Getreide und Raps
Den rund 4500 IP-Suisse Getreide- und Rapsproduzenten werden für die Ernte 2018 zirka sieben Millionen Franken Prämien ausgeschüttet. Diese sollen die Mehraufwände der IP-Suisse Bauern für ihre umweltschonende, ganzheitlich nachhaltige Landwirtschaft abgelten.
Artikel lesen
Der Prämienbetrag ensteht durch die IP-Suisse-Abnehmer und wird durch diese finanziert. Das vergangene Getreidejahr sei für die Proudzenten grossmehrheitlich positiv verlaufen, heisst es in einer Mitteilung von IP-Suisse. Die Erträge waren sehr gut, die Trockenheit tangierte den Getreideanbau weniger stark als andere Kulturen. asa
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!