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Gesprächsbedarf im Gemüsestreit zwischen Schweiz und Deutschland

Die Diskussion über den zollfreien Direktverkauf von deutschen Bauern und Gärtnereien im Grenzgebiet zur Schweiz an Abnehmer in Basel geht weiter. Ein Gespräch zwischen Basler Behördenvertretern und der Zollverwaltung brachte noch keine Lösung.


«Beide Delegationen begrüssen den jetzt aufgenommenen Prozess», teilte der Basler Delegationsleiter Lukas Ott der Deutschen Presse-Agentur am Freitag mit. In den kommenden Wochen wolle man weitere Abklärungen vornehmen und den Fachaustausch vertiefen, um die offenen Punkte zu klären.

Die zollfreie Lieferung von Gemüse im Direktverkauf nach Basel soll am 1. Januar aufhören. Anwohner auf beiden Seiten der Grenze protestieren gegen die Entscheidung der eidgenössischen Zollverwaltung. «Zollrechtliche Einschränkungen machen überhaupt keinen Sinn», hatte Ott am Donnerstag vor dem Treffen erklärt. «Deshalb setzen wir uns gegen die beabsichtigte Praxisänderung durch die Eidgenössische Zollverwaltung zur Wehr.»

Deutsche Agrarbetriebe im Umkreis von zehn Kilometern zur Grenze haben Schweizer Restaurants und Privathaushalte bislang problemlos beliefert. Dem SRF zufolge landen so jedes Jahr etwa 550 Tonnen deutsches Gemüse in etwa 45 Restaurants und 700 Haushalten der Stadt Basel. Die Zollverwaltung steht nun auf dem Standpunkt, dass die jahrzehntelange Praxis gegen uralte Abmachungen verstösst.

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