Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Gelebtes Brauchtum: Palmbuschn binden

Die südtiroler Bäuerinnen pflegen zu Palmsonntag den Brauch des Palmbuschn bindens. Die Buschen sollen die Ernte segnen.


von pd/et
Publiziert: 13.04.2019 / 16:29

Morgen, Sonntag, ist es wieder soweit: Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene tragen ihre Palmbuschn in die Kirche zur Weihe. Neben den Ölzweigen werden die sogenannten Palmkätzchen (Weiden) oder immergrüne Buchsbaumzweige mit bunten Bändern zu Sträussen gebunden oder auf oft meterhohen Haselnussstecken befestigt. Der geweihte Buschen wird nach der Weihe nach Hause getragen und am Gartenzaun befestigt, wo er bis zum Gründonnerstag oder bis Christi Himmelfahrt stehen bleibt. Damit soll der Segen auf die Ernte übertragen werden und diese von Unwetter verschonen. Die geweihten Zweige kommen hinter dem Kreuz im Herrgottswinkel und werden in den Stall gehängt. Sie schützen vor Krankheiten und Dämonen. Wenn es im Sommer wittert, dann werden die getrockneten Zweige verbrannt.

«Es braucht etwas Geschick, aber vor allem viel Freude beim Winden des Palmbuschens. Und weitergeben und vermitteln sollen wir vor allem die Freude und den Sinn hinter den Bräuchen», ermutigt die südtiroler Landesbäuerin Antonia Egger: «Lebendiges Brauchtum stützt, hält und festigt uns. Und ist ein wesentlicher Bestandteil einer lebendigen Dorfgemeinschaft.»

Heidnischer Brauch für fruchtbare Felder

Der Palmsonntag leitet als sechster Fastensonntag die Karwoche ein. In den Evangelien wird berichtet, dass Jesus bei seinem Einzug in Jerusalem mit Palm- und Ölzweigen empfangen wurde. In der christlichen Symbolik gilt der Ölzweig als Sinnbild des Friedens und der Barmherzigkeit und die Palme als Zweig des Lebens.

In früherer Zeit gehörte die Palmweihe zu den heidnischen Osterbräuchen. Die geweihten Zweige sollten nicht nur das Haus bis zum nächsten Jahr vor Blitz und Feuer schützen, sie wurden auch zusammen mit den Schalen der Ostereier und Kohle der Osterfeuer in den Ecken der Felder eingesteckt oder vergraben, um letztere fruchtbar zu machen.

Werbung
Werbung
Verwandte Themen
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Basteltipp: Osterhasen aus einzelnen Socken
05.04.2019
Ob es nun die Waschmaschine oder das Sockenmonster war: Immer wieder gibt es eine einzelne Socke. Aber auch diese ist noch zu etwas nütz. Zum Beispiel kann sie sich in einen kleinen, kuscheligen Hasen verwandeln und so Teil der Osterdekoration werden.
Artikel lesen
Das braucht es Einzelne Socken, pro Hase eine Reis oder andere KörnerTipp: Hülsenfrüchte gehen auch und wer keine Lebensmittel verwenden will, nimmt feinen Kies oder Sand Schnur zum Abbinden Schleifenband Stifte für die AugenTipp: bei hellen Socken, einen dunklen, bei sehr dunklen Socken am besten einen weissen Lackstift Schere, eine normale und wer hat auch eine Zickzackschere So ...
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!