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Gastbeitrag: Wir Frauen vom Land stehen ein für eine faire Diskussion

Nach dem 13. Juni müsse man sich zusammensetzten und ernsthaft über eine Agrar- und Ernährungspolitik diskutieren, ist Gastautorin Jeanette Zürcher-Egloff überzeugt. Weiter plädiert sie für eine faire Diskussion im Abstimmungskampf zu den Pflanzenschutz-Initiativen.


Wir leben zum Glückin einer Demokratie. Wir haben die Möglichkeit, uns politisch zu engagieren, Initiativenzu lancieren und vors Volk zu bringen, ohne Repressionen zu befürchten. In einer Demokratie hat jede und jeder das Recht, seine Meinung frei zu äussern, es gehört aber auch dazu, die Meinung von Andersdenkenden anzuhören. Das ist gelebte Demokratie und in dieser Form nur in der Schweiz möglich.

Überzeugungsarbeit bei Gegnern und Befürwortern

In der Zeit vor der Abstimmung ist es üblich, dass die Initiant(innen) versuchen, der Bevölkerung ihre Anliegenzu erklären und sie dazu zu bewegen, für die Initiative zu stimmen. Ebenso klar ist aber, dass auch die Gegner(innen) der Initiative mit ihren Argumente die Stimmberechtigten überzeugen wollen.

Am 13. Juni wird unter anderem über die Initiative für sauberes Trinkwasser und über die Initiative für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide abgestimmt. Wir befinden uns also in dersogenannt «heissen Phase», einige Wochen vor der Abstimmung. Auch wir Bäuerinnen und Frauen, die sich mit dem ländlichen Raum beschäftigen, haben unterschiedliche Meinungen. Wir wollen aber eine sachliche und faire Diskussion. Wir akzeptieren andere Meinungen und gehen respektvoll miteinander um.

Nicht nur die Landwirtschaft muss Verantwortung übernehmen

Unsere Landwirtschaft ist enorm vielfältig, bunt,kreativ und innovativ. Nicht überall ist alles möglich, aber wir alle haben das gleiche Ziel: Wir wollen gesunde Lebensmittel möglichst nachhaltig produzieren. Und wir wollen eine intakte Umwelt und gesunde Böden, die wir, wie ein indianisches Sprichwort sagt, für unsere Nachkommen nur verwalten. Aber nicht nur die Landwirtschaft muss mehr Verantwortung übernehmen, auch die ganze Gesellschaft ist gefordert. Es ist ja bei weitem nicht so, dass nur die Landwirtschaft die Umwelt «belastet». Wir alle tragen mit unserer Lebensweise zur Verschmutzung unserer Luft und unseres Wassers bei.

Nach dem 13. Juni muss man zusammensitzen 

Nach dem 13. Juni sollten wir uns zusammensetzen und ernsthaft über eine Agrar- und Ernährungspolitik diskutieren. Eine Agrar- und Ernährungspolitik, die alle in die Pflicht nimmt: die Landwirtschaft, die Politik, die Verbände, die Verarbeiter, den Handel – aber auch die Konsument(innen).

Deshalb tragen wir nicht nur zu unserer Umwelt Sorge, sondern auch zu unserer Demokratie, und begegnen wir uns mit Respekt und Anstand.

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