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Mit gemeinsamem Engagement am 13. Juni zum Erfolg

Wenn die Landwirtschaft geschlossen und engagiert aufgetreten ist, hat sie noch immer gewonnen, schreibt unser Gastautor Urs Schneider im Vorfeld der Abstimmung über die Pflanzenschutz-Initiativen am kommenden 13. Juni 2021.


Seit bald 40 Jahren engagiere ich mich in der Landwirtschaft und für die Bauernfamilien. Schon als Thurgauer Bauernsekretär und seit über 20 Jahren beim Schweizer Bauernverband darf ich politische und an andere Kampagnen und Projekte leiten oder bin ich bei solchen mitengagiert. Vielen schönen Erfolgen stehen einige wenige Enttäuschungen gegenüber.

Man kann viel erreichen

Eines war bei allen Erfolgen gleich: Wenn die Landwirtschaft geschlossen und engagiert aufgetreten ist und die Bäuerinnen und Bauern an die «Front» gegangen sind, haben wir gewonnen. Ich erinnere an die Abstimmung über die VKMB-Denner-Initiative 1998. Diese hatte anfänglich sehr hohe Zustimmungswerte, dann haben die Bauern das ganze Land mit originellen Landschaftssujets aus Strohballen, Wagen und vielem mehr «zugepflastert» und damit die Aufmerksamkeit, das Einsehen und am Schluss die Abstimmung mit fast 80 Prozent Ablehnung gewonnen. Ein anderes Beispiel war die Unterschriftensammlung für die Ernährungssicherheits-Initiative. In einer Rekordzeit von nur drei Monaten haben die Bäuerinnen und Bauern über 160‘000 Unterschriften gesammelt.

Kreativität stimmt zuversichtlich

Mit Blick auf den 13. Juni 2021 ist wieder ein solcher Moment, in dem es das Zusammenstehen und das Engagement aller braucht. Wir haben von Seiten der Kampagnenleitung mit den kantonalen Stützpunkten individuelle Gespräche geführt und gecheckt, wie die nationalen Massnahmen umgesetzt werden und was auf kantonaler Ebene geplant ist. Die Ergebnisse stimmen mich zuversichtlich. Viele kreative Aktivitäten sind überall vorgesehen. Ein breit abgestütztes Engagement und eine grosse Motivation ist spürbar. Dafür danke ich. Mit dem Einsatz aller muss es und es wird gelingen, die Mehrheit der Stimmbürger zu überzeugen, dass die Annahme der Initiative zu weniger Regionalität, höheren Preisen, mehr Importen, mehr Foodwaste und zur Gefährdung von Arbeitsplätzen führt. Ganz abgesehen davon, dass die Annahme der Trinkwasserinitiative für die Umwelt sogar kontraproduktiv wäre.

Dieser Artikel erschien am Freitag, 19. März 2021 in der Bauernzeitung (Ausgabe 11 | 2021) als Gastbeitrag.

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