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Freiburger Rübenpflanzer stimmen solidarischem Notfallfonds zur Rettung der Zuckerproduktion zu

Mit dem Fonds sollen Ernteausfälle finanziell teilweise kompensiert werden. Dazu zahlen Kanton und Rübenbauern jeweils vier Franken pro Tonne Zuckerrüben ein.


Die schwierige Situation nach dem verbreiteten Auftreten der Virösen Vergilbung, des Syndorme de la Basse richesse (SBR) und der Ablehnung einer Notfallzulassung für Gaucho hat im Kanton Freiburg bereist Spuren hinterlassen. Nach «katastrophalen» Erträgen mit tiefen Zuckergehalten verzeichne man einen Rückgang der gemeldeten Rübenflächen um 22 Prozent, heisst es in einer Mitteilung zur Jahresversammlung der Freiburgischen Vereinigung der Zuckerrübenpflanzer. Statt 1'460 Hektare wie 2020 werden damit im Jahr 2021 voraussichtlich noch 1'150 Hektaren für die Zuckerproduktion zur Verfügung stehen.

Ernteausfälle per Fonds teilweise kompensieren

Der Staatsrat des Kantons Freiburg hat kürzlich dem Vorschlag der Rübenpflanzer zugestimmt, einen solidarischen Notfallfonds einzurichten. Damit sollen Ertragsausfälle in Folge der aktuellen Krankheitssituation teilweise finanziell kompensiert werden können. 

Finanziert wird der Fonds vom Staat wie auch den Produzenten, die je 4 Franken pro Tonne Zuckerrüben einzahlen. Die Massnahme werde die finanziellen Ertragsverluste in den stark betroffenen Anbaugebieten kurzfristig lindern, indem die zur Verfügung stehenden Mittel für einen solidarischen Ausgleich umverteilt werden. 

Klares Ja zum Fonds

Die Freiburger Rübenpflanzen haben dem Notfallfonds mit 147 Ja- zu 9 Nein-Stimmen und fünf Enthaltungen zugestimmt. Somit wird in den nächsten drei Jahren eine Prämie von 600 bis 640 Franken pro Hektare Rüben ausbezahlt werden können. 

Sorgen um die Einzelkulturbeiträge

Zwar habe sich die Situation dank des Notfallfonds nun etwas entspannt, in der geplanten Senkung der Einzelkulturbeiträge für ÖLN-Rüben um 600 Franken von heute 2100 auf 1500 Franken pro Hektare und Jahr sieht man aber bereits das nächste Unheil heraufziehen. «Ein solches Vorgehen würde die Zuckerrübenflächen in der ganzen Westschweiz einbrechen lassen. Es macht unsere Bemühungen zur Aufrechterhaltung einer lokalen, standortgerechten und nachhaltigen Produktion zunichte», wird Martin Blaser, Präsident der Freiburger Rübenproduzenten zitiert. 

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