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Freiberger-Zuchtverbände fordern andere Ausrichtung der Forschung am Nationalgestüt

Agrijura, der Schweizerische Freibergerverband und Cheval Jura wollen einen Forschungsschwerpunkt im wirtschaftlichen Bereich, um die Zukunft der Freiberger Rasse zu sichern. Der Bundesrat hat dies nicht vorgesehen.


Für den Erhalt der Freibergerrasse – die für die Region landwirtschaftlich und touristisch wichtig sei – brauche es eine Stärkung der sozioökonomischen Forschung am Nationalgestüt in Avenches (Kanton Waadt). Damit widersprechen die jurassische Landwirtschaftskammer Agrijura, der Schweizerische Freibergerverband und Cheval Jura, der jurassische Pferdezuchtverband, in ihrer gemeinsamen Medienmitteilung dem Vorschlag des Bundesrates im Rahmen des landwirtschaftlichen Verordnungspakets. 

Forschung zur Wirtschaft statt nur zu Zucht und Haltung

Zur Umsetzung der Motion «Verankerung der Aufgaben des Schweizer Nationalgestüts in der Verordnung» hat der Bundesrat im landwirtschaftlichen Verordnungspaket vorgeschlagen, den Schwerpunkt dieser Aufgaben auf die «Forschung, Verwertung und Vermittlung von Wissen in den Bereichen Zucht und Haltung sowie im Erhalt der genetischen Vielfalt» bei Freiberger Pferden zu legen. 

Neben diesen Aufgaben müsse aber auch die sozioökonomische Forschung fortgesetzt werden, finden die Zuchtverbände und Agrijura. Dies mit dem Ziel, dass die Förderung und Vermarktung der Freiberger langfristig der Schwerpunkt des Nationalgestüts bleibe. Dabei solle im Auftrag des oder in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Freibergerverband gearbeitet werden. 

Das Fortbestehen sichern

Freiberger Pferde seien ein wichtiger Bestandteil der Region, schreiben die Verbände. Um seine Zukunft zu sichern, müsse man auch weiterhin neue Märkte suchen. Ausserdem sei die Werbung stetig zu verbessert. Hierzu müssten die oben genannten Ziele in der überarbeiteten Zuchtverordnung verankert werden, sind die Autoren der Mitteilung überzeugt. 

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