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Frankreich will nicht weniger Vieh

Die französische Regierung will verhindern, dass es durch die Auswirkungen der diesjährigen Trockenheit zu einer deutlichen Verringerung des heimischen Viehbestandes kommt.


Bei der Präsentation der nationalen Unterstützungsmassnahmen für die dürregeplagte Landwirtschaft erklärte LandwirtschaftsministerDidier Guillaume am Freitag in Paris, vorrangiges Ziel sei es, die Abstockung der Herden zu vermeiden.

Laut Guillaume zielen die Massnahmen der Regierung darauf ab, die Liquidität der Bauern zu verbessern, den Zukauf von Futter zu erleichtern, zusätzliche Futtermengen verfügbar zu machen und die Kompensation der ausgefallenen Kulturen zu unterstützen. Auf Ebene der Départements werde es Gespräche mit allen Interessengruppen geben, um verfügbare Reserven bei den Futtermitteln zu identifizieren und die Organisation von Unterstützungsaktionen zu fördern.

Steuerrückzahlungen und Lockerungen bei Nitratrichtlinie

Die diesjährige Trockenheit soll dem Minister zufolge als Naturkatastrophe anerkannt werden; das diesbezügliche Verfahren laufe bereits. Der massgebliche Ausschuss für landwirtschaftliches Risikomanagement werde zu ausserordentlichen Sitzungen zusammenkommen, um die Auszahlungen zu beschleunigen.

Zu den nationalen Dürrehilfen gehören nach Angaben des Agrarressorts auch Steuerrückzahlungen sowie Erleichterungen und Aufschübe bei den Sozialabgaben. Zudem würden bestimmte Auflagen der Nitratrichtlinie ausgesetzt, so dass die Landwirte insbesondere bei den Vorgaben zur Bodenbedeckung im Herbst mehr Spielraum erhielten.

AgE

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