Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Frankreich lehnt Ratifizierung von Mercosur-Abkommen ab

Frankreich will das ausgehandelte EU-Handelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten vorerst nicht ratifizieren. Paris lehne das Abkommen in seiner jetzigen Form ab, sagte Aussenhandels-Staatssekretär Franck Riester am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP.


Seine Regierung verlange von den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay Garantien zur Einhaltung von Umweltstandards. Politische Absichtserklärungen seien nicht ausreichend.

«Das wird viel Zeit in Anspruch nehmen», sagte Riester. Frankreich wolle aber verhindern, dass das Abkommen, das mehr Fleisch- und Agrarexporte in die EU ermöglichen soll, zu mehr Abholzung führt.

Kritik an grossflächiger Abholzung

Die EU und die Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay hatten sich 2019 nach 20 Jahren Verhandlungen auf ein umfassendes Assoziierungsabkommen zur Bildung der grössten Freihandelszone der Welt verständigt. Vor allem wegen der grossflächigen Abholzungen und dramatischen Waldbränden im Amazonasgebiet wird die Kritik daran aber immer lauter.

Europäische Länder lehnen Abkommen ab

Bevor der Vertrag in Kraft treten kann, muss er von allen EU-Mitgliedstaaten ratifiziert werden. Die Parlamente Österreichs, der Niederlande sowie der französischsprachigen Region Belgiens haben den Text in seiner jetzigen Form bereits abgelehnt. Auch die deutsche Regierung, die den Abschluss des Abkommens jahrelang energisch verfolgt hatte, zeigte sich skeptisch.

Neben Umweltschützern sind auch Vertreter der europäischen Landwirtschaft vehement gegen das Abkommen. Sie befürchten unfaire Konkurrenz durch südamerikanische Agrarkonzerne.

War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Studien: Wenig Umwelt- und Agrarauswirkungen durch Mercosur
01.07.2020
Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) und Agroscope haben zwei Studien über mögliche Umwelt- und Agrarauswirkungen des Freihandelsabkommens zwischen Efta und Mercosur publiziert. Sie kommen zum Schluss, dass die Umwelt- und Agrarauswirkungen insgesamt gering ausfallen dürften
Artikel lesen
Das geplante Freihandelsabkommen werde sich wenig auf den Handel mit landwirtschaftlichen Produkten sowie die Schweizer Produktion und die Produzentenpreise auswirken, heisst es in einer Medienmitteilung. Dies zeige eine Studie von Agroscope. Analysiert wurden die Auswirkungen eines Marktöffnungsszenarios bestehend aus Zollsatzreduktionen und der Schaffung bilateraler Kontingente für bestimmte ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns