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Forschung für gute Erträge und sauberes Trinkwasser

Die Forschungsanstalt Agroscope untersucht, wie verschiedene Bewässerungssysteme die Menge ausgewaschenen Stickstoffs beeinflussen. Das ist gerade im Hinblick auf zukünftige Trockenperioden wichtig.


Publiziert: 08.02.2019 / 06:38

Auf den ersten Blick sieht die Anlage in Zürich Reckenholz aus wie das Werk eines Geometrie-liebenden Gärtners: Mais wächst in Kreisen mit von 1m Durchmesser unter einem Folientunnel. Hierbei handelt es sich aber um eine Versuchsanlage der Agroscope und die Kreise haben es buchstäblich in sich.

Lysimeter: das Wichtigste ist unterirdisch

Die runden Felder sind die Oberfläche sogenannter Lysimeter. Das sind 2.5m hohe Kunststoffzylinder, die im Boden versenkt sind. An der Unterseite wird das Sickerwasser aufgefangen und analysiert. In den Zylindern sind verschiedene Bodentypen angelegt und die Oberfläche ist bepflanzt mit Mais, Kartoffeln oder Broccoli. 

Die richtige Bewässerung bei Trockenheit

Mit diesem Versuchsaufbau hat die Agroscope in einem drei-jährigen Versuch von 2010 bis 2013 untersucht, wie stark Stickstoff und Pflanzenschutzmittel durch die verschiedenen Bodentypen bei unterschiedlicher Bewässerung ausgewaschen werdem. Daraus wurden Bewässerungs-Empfehlungen erarbeitet.

Die Devise: soviel wie nötig, so wenig wie möglich

Gemäss den Ergebnissen ist es sinnvoll, bis zu einer nFK (nutzbaren Feldkapazität) von maximal 50% zu bewässern. Dabei sollte man nicht zu lange warten, da Pflanzen unter Trockenstress weniger Stickstoff aufnehmen und Boden-Lebewesen in Mitleidenschaft gezogen werden. Schonende Tröpfchenbewässerung ist besser als Wassergaben mit hoher Intensität und Falltiefe. Den vollständigen Schlussbericht finden sie hier. Die konkreten Empfehlungen sind am Schluss des Dokuments (Seite 88). Die Internet-Seite dazu finden Sie hier.

 

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