Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Forscher warnen vor Vogelsterben: Weniger Brutpaare am Bodensee

Amsel, Haussperling und Star - gerade bei den einst häufigen Vogelarten sind die Bestände rund um den Bodensee in den vergangenen Jahrzehnten drastisch eingebrochen.


von sda
Publiziert: 02.09.2019 / 08:36

Eine Langzeituntersuchung von Wissenschaftlern der Ornithologischen Arbeitsgruppe Bodensee und des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie zeigt, dass die Zahl von Brutpaaren innerhalb von rund 30 Jahren um ein Viertel zurückgegangen ist. Lebten 1980 am Bodensee noch rund 465 000 Brutpaare, waren es 2012 nur noch 345 000. Auch in den anderen Regionen Deutschlands gehen die Bestandszahlen vieler Arten zurück, warnt Hans-Günther Bauer, einer der Autoren des in der Zeitschrift "Vogelwelt" veröffentlichten Beitrags.

Nich überall gleich schlimm

Allerdings seien die Zahlen zum Vogelsterben nicht überall so dramatisch wie am Bodensee: "Die westlichen und südlichen Regionen sind stärker betroffen als die östlichen und nördlichen." Das führt der Ornithologe auf die intensivere Landwirtschaft im Süden und Westen zurück. Einer der Hauptgründe für den Rückgang sei der Verlust von Nahrung - am Bodensee seien die Bestände von 75 Prozent der Fluginsekten fressenden Arten zurückgegangen. Die Arbeitsgruppe fordert eine drastische Beschränkung von Insekten- und Unkrautvernichtungsmitteln in der Landwirtschaft.

Werbung
Werbung
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Vogelschützer warnen: Intensive Landwirtschaft dezimiert Vogelarten
Der Feldlerche gehen es in Deutschland schlecht, heisst es vonseiten des Vogelschutzes in Bayern (DE). Schuld daran sei die Agrarpolitik in Brüssel, die die Landwirte zur Intensivierung zwingen.
Artikel lesen
Die intensive Landwirtschaft der vergangenen Jahrzehnte hat nach Darstellung des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern (LBV) aus Deutschland die Populationen einiger Brutvogelarten schwer dezimiert. «Der Feldlerche geht es schlecht. Dem Kiebitz geht es noch schlechter», sagte die Sprecherin der Vogelschutzorganisation, Sonja Dölfel, der Deutschen Presse-Agentur. Tipps sind willkommen Die ...
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!