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Flächendeckende Bodenkartierung gefordert

Das Nationale Forschungsprogramm "Nachhaltige Nutzung der Ressource Boden" schlägt eine "Bodeninformations-Plattform Schweiz" vor und zeigt auf, wie die Bodenkartierung mit Unterstützung digitaler Methoden vorangetrieben werden kann.


Die Nationale Servicestelle für Bodenkartierungen wurde 1996 eingestellt und die Aufgabe den Kantonen überlassen. Nur wenige Kantone haben seither die bestehenden Datenlücken schliessen können. So sind heute lediglich für 10 bis 15 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche Bodeninformationen in ausreichender Qualität und Umfang erfasst, heisst es in einer Mitteilung des Nationalen Forschungsprogramms "Nachhaltige Nutzung der Ressource Boden".

Die mangelnde Verfügbarkeit an flächendeckenden und harmonisierten Bodeninformationen sei ein wesentlicher Grund, warum der Boden in vielen Politikbereichen und Entscheidungen kaum oder gar nicht berücksichtigt werde.

Mit der thematischen Synthese "Bodeninformations-Plattform Schweiz" des Nationalen Forschungsprogramms "Nachhaltige Nutzung der Ressource Boden" (NFP 68) skizzieren die Autoren einen Weg, wie die Erhebung von Bodeninformationen beschleunigt und schweizweit koordiniert werden kann.

Die Autoren schlagen vor zuerst diejenigen Böden zu kartieren, die für die nachhaltige Nutzung und den Schutz der Böden am wichtigsten sind, beispielsweise siedlungsnahe, für die Landwirtschaft hochwertige Fruchtfolgeflächen.

Nebst der optimierten und beschleunigten Datenerhebung ist es auch notwendig, die Aufbereitung, die Koordination und den Zugang zu den Bodeninformationen zu verbessern. Heute besteht mit dem Bodeninformationssystem NABODAT, der Nationalen Bodenbeobachtung, eine vergleichbare Plattform. Die Autoren empfehlen, den Zugang zu den Bodeninformationen und den entsprechenden Meta-Informationen einem breiteren Kreis, beispielsweise den Planungsbüros und Landwirten, zu ermöglichen.

Dank verbesserter Bodeninformationen liessen sich allein bei der Trinkwasseraufbereitung die Kosten um 10 bis 15 Prozent oder jährlich 7 bis 10 Millionen Franken senken. Sie helfen auch, Schäden durch Bodenverdichtung und Bodenerosion zu vermindern, oder den Einsatz von Düngemittel in der Landwirtschaft zu optimieren.

Bei sehr konservativen Annahmen für die zehn Beispiele beläuft sich der Nutzen verbesserter Bodeninformation schweizweit auf jährlich 55 bis 132 Millionen Franken pro Jahr.

lid

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