Haben Sie noch kein Abo?
Hier abonnieren

Sie sind Zeitungs-Abonnent und haben noch kein Online-Login?
Hier freischalten

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

Haben Sie noch kein Abo?
Hier abonnieren

Sie sind Zeitungs-Abonnent und haben noch kein Online-Login?
Hier freischalten

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

Fisch: Höhere Preise bei tieferen Verkäufen

Der Umsatz bei Fischprodukten ist 2018 im Gegensatz zu Fleisch gestiegen. Die abgesetzten Mengen im Detailhandel sind zwar gesunken, bezahlt haben Konsumentinnen und Konsumenten aber mehr.


von lid
Publiziert: 17.04.2019 / 08:49

Im vergangenen Jahr haben Konsumentinnen und Konsumenten für rund 617 Millionen Franken Fischprodukte im Schweizer Detailhandel eingekauft. Das sagt der Marktbericht Fleisch des Bundesamtes für Landwirtschaft. Damit ist der Umsatz bei Fisch (+0,9 Prozent) im Gegensatz zu Fleisch (-1,2 Prozent) gestiegen. Die abgesetzten Mengen sind aber auch bei Fisch gesunken (-1,7% auf 28'583 Tonnen). Entsprechend erhöhten sich die Ausgaben der Konsumenten je Kilogramm Fisch im vergangenen Jahr auf 21,6 CHF/kg (+2,6% über alle Fischprodukte gesehen).

Nachhaltiger und teurer

Hauptgründe für die tieferen Absätze und höheren Preise sehen Marktexperten im Rohwarenmarkt, auf denen die Preise bedeutender Fischarten in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen sind, was sich auf weitere Fisch-Produkte ausgewirkt hat. Die steigende Nachfrage nach nachhaltigem Seafood und aus teurerer Zucht führten ebenfalls zu höheren Preisen.

Lachs nach wie vor an der Spitze

Die Absatzverteilung nach Produkt blieb im vergangenen Jahr konstant. Es dominierten Lachs (3'293 Tonnen), Fischstäbchen (2'669 Tonnen) und Crevetten (2'526 Tonnen). Sowohl die Absätze, als auch die Umsätze dieser Produkte konnten deutlich gesteigert werden, wodurch sich ihre Spitzenpositionen weiter gefestigt haben. Bedeutende Absatzrückgänge verzeichneten Tiefkühl-Fisch-Menus (-15,6%), Pangasius (-12,3%), Forelle (-6,0%) und Muscheln (-9,2%). In diesen Bereichen wurden insgesamt sinkende Umsätze beobachtet.

Jeder vierte Fisch kommt aus der Konserve

Die meisten Fisch-Produkte (inkl. Meeresfrüchte) werden frisch abgesetzt (2018: 11'649 Tonnen bzw. ca. 40,8%). Ein Drittel (9'621 Tonnen bzw. 33,7%) sind tiefgekühlte Fisch-Produkte und über ein Viertel wird als Konserven abgesetzt (7'313 Tonnen bzw. 25,6%). Umsatzmässig ist die Verteilung markanter. 62,5% (384.5 Mio. CHF) des Umsatzes werden mit Frischfisch erwirtschaftet. 22,1% (136,6 Mio. CHF) sind es bei Tiefkühl-Fisch und 15,5% (95,8 Mio. CHF) bei Fischkonserven. In allen Teilbereichen wurden 2018 geringere Absatzmengen, aber höhere Umsätze beobachtet.

Ausländische Bio-Fische beliebt

Der Bio-Markt für Frischfisch befindet sich noch immer im Wachstum. Im vergangenen Jahr wuchs der Bio-Anteil auf 11,1%. Mit Ausnahme von Rindfleisch erreicht kein Frischfleischprodukt einen solch hohen Bio-Anteil wie Frischfisch. Dieser wird ausschliesslich in der Zucht produziert. Lachs, Crevetten und Forelle machen gemeinsam über 80% des Bio-Angebots im Detailhandel aus. Laut Marktexperten stammt Bio-Fisch dabei mehrheitlich aus ausländischer Zucht. Ein Teil der Bio-Forellen kommt aus Schweizer Zucht.

Werbung
Werbung
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentare (0)
Kommentar erfassen
Familie Hugi steigt in die Fischzucht ein
Familie Hugi aus Niederösch BE hält in ihrem ehemaligen Schweinestall bald Cyprilini (Karpfen). Im Frühjahr soll es losgehen. Auf dem Hof ist man in heller Aufregung. Mehr dazu im Video.
Artikel lesen
Markus Hugi hat seit Jahren einen Traum, jetzt wird er Wirklichkeit. Ab diesem Frühling halten er und seine Familie in vier Becken Cyprilini. Der ganze Hof scheint in Aufregung. Von der vielen negativen Berichterstattung über die Fischzucht in der Landwirtschaft im letzten Jahr, lässt man sich nicht irritieren. Angst haben wir keine, so Markus Hugi – eher gesunden Respekt: «Es gibt zwei ...
Werbung
Werbung
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!