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Filme zur Landwirtschaft als Mutter von allem

Eine Präsentation von Landwirtschaftsfilmen in Wien zeigt, dass digitale Kommunikation ein gutes Mittel ist, um als Landwirtschaft mit der Bevölkerung in der Stadt zu kommunizieren. Um aber das Verhalten zu ändern braucht es wohl mehr als Videos – eine Begegnung 1:1.


von lid
Publiziert: 17.04.2019 / 17:12

Im Vorfeld der Woche der Landwirtschaft hat in Wien eine Auftaktveranstaltung  mit Filmvorführungen stattgefunden. Im Rahmen der Premiere des Films "Wer i(s)t, ist Teil der Landwirtschaft" der Landwirtschaftskammer Österreich (LK) wurden auch einige weitere Filme aus anderen Ländern gezeigt (Deutschland, Bayern, Dänemark, Schweiz, USA). Sie alle kommunizieren die Themen der Landwirtschaft. Die Schweiz war mit TV-Spots der Basiskommunikation "Schweizer Bauern. Von Hier, von Herzen." vertreten. Auch wenn diese vor einigen Jahren produziert wurden, fanden sie grossen Anklang, besonders deren Humor brachte den ganzen Kinosaal zum Schmunzeln, wie kaum andere Filme.

Von Pharaonen und Pyramiden

In der Einleitung zum Podiumsgespräch mit Kommunikationsexperten und Fachleuten aus der Landwirtschaft bezeichnete Moderator Andreas Jäger vom ORF die Landwirtschaft "als Mutter von allem". Erst die Überproduktion der Landwirtschaft hätte es möglich gemacht, dass die Menschen für etwas anderes Zeit hatten, als sich Nahrung zu beschaffen um zu überleben. Die neolithische Revolution vor 12'000 Jahren legte gemäss Jäger die Grundlage für diese Entwicklung. Er fragte: "Wer hat denn die Pyramiden im alten Ägypten möglich gemacht? Die Vision des Pharaos, die Kunst der Architekten? Nein, die ägyptischen Landwirte. Ohne ihr Getreide im Überfluss wäre den Sklaven schnell die Kraft ausgegangen. Erst die Landwirtschaft hat Hochkulturen wie auch wir eine sind, möglich gemacht."

Filme gegen Klischees und falsche Vorstellungen

In der Diskussion unter der Leitung von Andreas Jäger kam dann zur Sprache, dass immer weniger Menschen ein bäuerliches Umfeld haben und immer weniger wissen über die Arbeit der Bauern. Diese Distanz biete Platz für Klischees und falsche Vorstellungen, welchen mit offensiver Kommunikation, die das "reale bäuerliche Leben" abbildet, begegnet werden muss. Darin war sich die Expertenrunde ebenso einig, wie darüber, diese Aufgabe nicht anderen überlassen zu dürfen.

"Das Bewusstsein dafür, dass es nicht selbstverständlich ist, Nahrungsmittel tagtäglich in Hülle und Fülle zu haben, ist nicht mehr vorhanden. Hier sind Verluste entstanden, die wir wieder auffüllen müssen", meinte Josef Moosbrugger, Präsident der LK Österreich und ergänzte: "Wenn wir wollen, dass unsere Landwirtschaft in Zukunft von der Gesellschaft noch verstanden wird, müssen wir offensiv auf die nicht-bäuerliche Bevölkerung zugehen und ein reales Bild unserer Bauern zeigen." Einige Teilnehmer des Podiums unterstrichen die Bedeutung einer direkten und persönlichen Begegnung von Konsumenten und Bauern auf dem Hof, dem Ursprungsort unserer Lebensmittel.

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