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Feuerbrand muss im Kanton Jura weiterhin gemeldet und bekämpft werden

Die kantonalen Behörden haben das Juragebiet zur «Zone mit niedriger Prävalenz» erklärt. Wer einen Feuerbrand-Befall vermutet, kann die betroffene Pflanze kostenlos überprüfen lassen.


National ist der Feuerbrand kein Quarantäneorganismus mehr. Regionen, in denen die Bakterienkrankheit weiterhin wie bisher überwacht und bekämpft werden soll, können sich zur «Zone Zone mit niedriger Prävalenz zur Überwachung und Bekämpfung des Feuerbrands» erklären lassen. Da sich die Feuerbrand-Situation auf dem Kantonsgebiet unter Kontrolle befindet, gehen die jurassischen Behörden diesen Weg, wie es in einer Mitteilung heisst. 

Kostenlose Überprüfung von Verdachtsfällen

Somit wird die Pflicht zur Überwachung, Meldung und Bekämpfung von Feuerbrand-Herden beibehalten. Wer eine verdächtige Pflanze entdeckt, kann sich an den kantonalen Pflanzenschutz wenden (Tel. 032 420 74 20), um das Gewächs kostenlos überprüfen zu lassen. Dasselbe funktioniert auch über das Kontaktformular der Fondation Rurale Interjurassienne

Keine Proben selber nehmen

Davon, selbst Hand an die Pflanzen zu legen (Probeentnahme, Schneiden oder Entwurzeln) rät der Kanton Jura ab. Zu gross sei die Gefahr, den Feuerbrand zu verschleppen. Auch berühren solle man einen möglicherweise infizierten Ast nicht. 

Der Herbst sei eine gute Jahreszeit, um einen Feuerbrand-Befall festzustellen: Die betroffenen Zweige verlieren ihre Blätter später  als der Rest des Baumes.

Prävention ist das A und O

Da es nur wenige Möglichkeiten und Pflanzenschutzmittel zur Bekämpfung des Feuerbrands gibt, ist Prävention das Wichtigste. Es wird empfohlen, Schnittwerkzeuge regelmässig zu desinfizieren, um die Bakterien nicht von Baum zu Baum zu übertragen. 

Diverse Wirtspflanzen

Feuerbrand befällt eine ganze Reihe von Kernobstbäumen (Apfel, Birne, Quitte) aber auch einige Wildpflanzen (Weissdorn, Eberesche, Elsbeere, Mispel) und Zierpflanzen (betroffen sind die Gattungen Cotoneaster, Feuerdorn, Zierquitten und Glanzmispeln (Photinia)). In der Mitteilung wird darauf hingewiesen, dass Cotoneatser und Photinia weder verkauft noch gepflanzt werden dürfen.

Obstbäume der Pflaumengruppe (Kirschen- und Pflaumenarten) und alle anderen nicht genannten Bäume sind keine Wirtspflanzen des Feuerbrands. 

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