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Ferien mit Reben, Rhone und Raclette

Das Wallis ist der grösste Weinkanton der Schweiz – ein Drittel der Rebfläche unseres Landes wächst im südlichen Alpenkanton. Wer hier Gast auf einem Weingut ist, hat die einzigartige Gelegenheit, tief in die besondere Welt zwischen hohen Bergen und fruchtbaren Böden einzutauchen.


Kaum eine Region der Schweiz kann es in Sachen Vielseitigkeit mit dem Wallis aufnehmen: Von den höchsten Alpengipfeln bis zum Ufer des Genfersees erstreckt sich ein Mosaik an beeindruckenden Landschaften, das unzählige Gegensätze vereint. Diese Besonderheit macht das Wallis zu einer optimalen Feriendestination, die ihren Gästen viel Einzigartiges zu bieten hat.

Weinregion zwischen Viertausendern

Das Wallis ist nicht nur für Skifreunde und Gletscherwanderer attraktiv, auch Weinliebhaberinnen und Weinliebhaber schätzen das Rhonetal und dessen sonnige Berghänge. Schliesslich finden sie hier in einer verhältnismässig kleinen Region eine sehr hohe Sortendichte vor. Auf einer fast 5000 Hektaren grossen Fläche und in Höhenlagen von 400 bis knapp 1100 Metern über Meer werden stolze 55 Rebsorten angebaut, darunter verschiedene Spezialitäten, die nur hier gedeihen.

Stolze 55 Rebsorten gedeihen an den sonnigen Walliser Hängen, davon 24 rote Sorten und 31 weisse. (Bild Valais/Wallis Promotion – Giglio Pasqua)

Die vier am häufigsten angebauten Sorten machen gut zwei Drittel der Walliser Produktion aus, nämlich der Chasselas, den die Walliser Fendant nennen, Pinot Noir, Sylvaner und Gamay. Zu den beliebten autochthonen Sorten zählen die Petite Arvine, der Cornalin, die Humagne Blanche und die Humagne Rouge, Heida, oder der Ur-Oberwalliser Lafnetscha. Von dieser grossen Weinvielfalt profitieren die Konsumenten: Gäste können im Wallis vom Apéro bis zum Dessert aus einer grossen Palette an einheimischen Weinen auswählen.

Top-Terroir in der Terassenlandschaft

Angebaut werden die Walliser Weine auf Sonnenterrassen, die meist durch das Anlegen von Trockensteinmauern entstanden sind. Dabei profitieren die Rebstöcke vom einzigartigen Walliser Terroir: Die komplexe Bodenbeschaffenheit aus Granit, Kalk und Moränenmaterial ergibt einen ausgezeichneten Untergrund für den Weinbau; jährlich 300 Sonnentage und kühle Nächte sorgen für optimale Wachstums- und Reifebedingungen. Schliesslich trägt auch der älteste Walliser seinen Teil zum Gelingen der Weine bei: Der Föhnwind sorgt im Rhonetal bis weit in den Herbst hinein für milde Temperaturen.

Die Walliser Sonnenterassen  hier bei Sion/Sitten  sind durch mühevolle Handarbeit im Lauf der Jahrhunderte entstanden. (Bild Valais/Wallis Promotion – Tina Sturzenegger)

Zu Gast auf einem Walliser Weingut

Wer das Wallis besucht, merkt es bald: Seine Bewohnerinnen und Bewohner sind herzliche, authentische Gastgeber und verstehen es, den Aufenthalt ihrer Gäste zu etwas Besonderem zu machen. So versteht es sich von selbst, dass auch viele Winzerinnen und Winzer die Möglichkeit anbieten, auf ihren Betrieben nicht nur Wein zu degustieren, sondern auch zu übernachten oder gar Ferien zu machen.

Önotouristinnen und Önotouristen können den Walliser Winzern bei ihrem Handwerk über die Schulter schauen. (Bild Valais/Wallis Promotion – Switzerland Tourism)

Dieses Konzept bewährt sich in vielen bekannten Weinregionen unter dem Begriff «Önotourismus» – so auch im Wallis. Weinfreunde erhalten dabei die Möglichkeit eines einzigartigen Einblicks in die Kellereien, die einzelnen Ortschaften und die ganze Region.

Kulinarische Entdeckungsreise durchs Rhonetal

Das kulinarische Entdecken der Region lohnt sich: Zu ihren Weinen servieren die Walliser Winzerinnen regionale Spezialitäten, mit denen der Bergkanton nicht geizt. Zum typischen Walliser Roggenbrot GUB reicht man beispielsweise das beliebte Trockenfleisch GGA oder Hauswürste. Und natürlich wird im Wallis erstklassiger Käse produziert, allen voran Walliser Raclette GUB, der hier hauptsächlich im Sommer gegessen wird. Im fast mediterranen Klima des sommerlichen Rhonetals gedeihen zudem Aprikosen, die man am besten frisch geniesst, oder dann verarbeitet als Konfitüre oder Abricotine.

Aus ihren Trauben keltern die Walliser Winzer diverse Spezialitäten. Es lohnt sich, diese Vielfalt zu entdecken. (Bild Valais/Wallis Promotion – David Carlier)

Die Walliser Weinwelt Schritt für Schritt entdecken

Wer die Walliser Weinbaugebiete und die teils schroffe, teils liebliche Natur zu Fuss erkunden und dabei lokale Weine degustieren möchte, findet im Rhonetal verschiedene Möglichkeiten vor. So führt etwa der Walliser Weinweg über eine Strecke von 82 Kilometern von Martigny bis nach Leuk. Der Weg führt durch die sonnenverwöhnten Weinberge, vorbei an historischen Stätten und durch bildschöne kleine Winzerdörfer. Häufig öffnen die Winzer die Tore ihrer Kellereien auch spontan für Gäste, so dass entlang des Weinwegs vielerorts Degustationen möglich sind.

Wer zu Fuss unterwegs ist, sieht mehr – und kann sich während der Wanderung ein Gläschen mehr genehmigen. (Bild Valais/Wallis Promotion – David Carlier)

Wanderfreunde, die es gerne gesellig mögen, sind auch auf der sogenannten Rebsortenwanderung bestens aufgehoben, die einmal jährlich stattfindet. Auf der 8 Kilometer langen Strecke zwischen Siders und Leuk lassen sich an über 40 Verkaufsständen Walliser Weine und kulinarische Spezialitäten degustieren. Wer sich abseits der Wanderwege über den Weinbau im Wallis informieren möchte, findet in den Weinmuseen in Siders und Salgesch die optimale Gelegenheit dazu.

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