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Fenaco lehnt Kirschen ab – Via Facebook erfolgreich verkauft und neuen Mut gefunden

Die fenaco wollte die Kirschen der Sorte Christiana von Kevin Brändli nicht mehr kaufen. Der Kirschenbauer machte einen Aufruf auf Facebook und so konnte er alle Christiana doch noch verkaufen.


Letzte Woche war der Obstbauer Kevin Brändle verzweifelt. Die halbe Ernte seiner Kirschen der Sorte Christiana  - von der Klasse Extra - hing noch an den Bäumen, als die Landi Eiken respektive die fenaco Brändli  am Samstag mitteilte, dass die fenaco keine Kirschen der Sorte Christiana mehr ankaufe.

Diese Sorte sei zu reif

Marie-Theres Lütolf, Leiterin Verkauf in der Obsthalle Sursee, begründete den Annahmestopp mit dem Argument, dass die Sorte Christiana letztes Wochenende den Zenit der Reife überschritten habe. Und wenn Kirschen überreif würden, seien sie weich und solche Kirschen präsentierten sich nun mal mehr optimal in den Läden.

2,5 Tonnen wurden von Interessierten gepflückt

Kevin Brändli machte darauf am Samstag 27. Juni einen Aufruf im Facebook, dass man bei ihm Kirschen der Sorte Christiana für 3 Franken das Kilo pflücken könne. Sie seien von bester Qualität, aber weil sie nicht mehr ausreichend lagerfähig seien, verkaufe er sie besser günstig statt sie zu entsorgen. Am Sonntag strömten rund 500 Leute in die Kirschenanlage von Brändlis und pflückten und kauften rund 2,5 Tonnen Kirschen und am Ende waren alle Bäume abgeräumt!

Kevin Brändli ist erleichtert, dass alle Kirschen der Sorte Christiana den Weg zum Konsumenten fanden. Jetzt beginnt für ihn und seine Familie die Ernte der nächsten Kirschensorte, der Kordia.

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