Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Fenaco erhebt Einspruch gegen das Projekt «Bio Gemüse Seeland»

Die Fenaco hat Einspruch gegen zwei Teilprojekte des PRE-Projekts «Bio Gemüse Seeland» erhoben. Diese seien unnötig, belasten das Landwirtschaftsbudget des Bundes und verzerren den Wettbewerb, kritisiert die Genossenschaft.


Um den biologischen Gemüseanbau zu fördern, genehmigte der Freiburger Grosse Rat im Dezember die Subventionierung des Entwicklungsprojekts «Bio-Gemüse Seeland» (wir berichteten). Grundsätzlich begrüsse die Fenaco die Investitionen in eine nachhaltige Landwirtschaft und unterstütze daher im Grundsatz das Vorhaben, heisst es in der Medienmitteilung.

A-fonds-perdu-Beiträge im Umfang von 16,9 Millionen Franken

Jedoch werde das PRE-Projekt durch Subventionen von Bund und Kanton in Höhe von 16,9 Millionen Franken mitfinanziert. Drei Viertel dieser Subventionen sollen in zwei Teilprojekte für Gewerbebauten der Terraviva AG (CHF 11,1 Mio) und Seeland Bio (CHF 1,7 Mio) fliessen, was die Fenaco nicht unterstütze. Denn gemeinsam würden die beiden Unternehmen mit über 90 % Marktanteilen den Biomarkt im Seeland dominieren. «Von den zwei Teilprojekten profitieren in erster Linie zwei führende privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen der nachgelagerten Stufe und nicht die produzierenden Landwirtinnen und Landwirte», schreibt die Fenaco in der Mitteilung.

Einsprache gegen die Sonderbehandlung

Eine solche Sonderbehandlung von Einzelunternehmen sei unnötig und falsch, kritisiert die Fenaco. Die Subventionsgelder, die eigentlich für Landwirtinnen und Landwirte bestimmt wären, würden so in den Landwirtschaftsbudgets des Bundes und der Kantone fehlen, so die Fenaco. Daher erhebe die Fenaco Genossenschaft Einsprache gegen die zwei Teilprojekte des PRE-Projekts «Bio Gemüse Seeland». Damit soll die rechtliche Klärung der Situation im Hinblick auf zukünftige PRE-Projekte geklärt werden.

Wettbewerbsneutralität wird verletzt

PRE-Projekte können nur bewilligt werden können, wenn das Vorhaben die Wettbewerbsneutralität nicht verletzt. Da die Fenaco in Ins die Obst- und Gemüsezentrale betreibt und somit von der Wettbewerbsverzerrung selbst betroffen wäre, könne die Genossenschaft Einsprache erheben und einen Grundsatzentscheid herbeiführen, heisst es zum Schluss der Mitteilung.

Verwandte Themen
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Freiburg investiert in den biologischen Gemüseanbau
04.01.2021
Der Freiburger Grosse Rat unterstützt die Gemüsebauern bei der Förderung der biologischen Produktion und bewilligt einen Kredit von 7,4 Millionen Franken. Ohne diese Unterstützung wäre das Projekt nicht realisierbar.
Artikel lesen
Ohne Gegenstimme genehmigte der Freiburger Grosse Rat am letzten Sessionstag vom 18. Dezember den Verpflichtungskredit von 7,4 Millionen Franken für die Subventionierung des Entwicklungsprojekts PRE Bio-Gemüse Seeland. Die Projektträger schätzen die Unterstützung sehr, wie Fritz Burkhalter, Präsident und Projektleiter, gegenüber der BauernZeitung ausführt, denn ohne diese grosse Unterstützung wäre ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns