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Familie Zumbühl hat den Melkroboter immer dabei

Ob im Tal oder auf der Alp: Moderne Melktechnik ist nun durch den fahrbaren Melkroboter ganzjährig möglich. Die Bauernfamilie Zumbühl hat mit dem mobilen Melkroboter von DeLaval nun die ersten praktischen Erfahrungen gemacht.


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Bereits im Oktober 2019 haben Peter und Carla Zumbühl aus dem nidwaldnischen Grafenort begonnen, mit dem Melkroboter zu arbeiten. Ende April ist der Roboter dann mit der Familie auf die Alp Schwand gezogen.

Der Melkroboter ist zu diesem Zweck auf eine speziell angefertigte Plattform montiert worden, auf der er dauerhaft steht, und dank welcher er mobil ist. Diese ist ausgestattet mit einer Achse und einer Anhängerkupplung. Der zugehörige Anhänger mit Entkalkungsanlage, Vakuumpumpe und Kompressor sowie kleinem Büro wurde per Traktor ebenfalls auf die Alp gebracht.

Eine Investition mit Tragweite

Innerhalb von 5-6 Stunden war der Roboter samt Technik installiert und startklar. Die mobile Melktechnologie kostet einiges. Die Umbauten im Tal und auf der Alp kamen auf 30'000 Fr. zu stehen. Die nötige Zusatzausrüstung für die Mobilität kosten 40'000 Fr. und der Roboter selber 185'000 Fr.

Im Falle einer Störung steht den Landwirten auch auf der Alp rund um die Uhr der Service zur Verfügung. «Für uns ist es extrem wichtig stets präventiv zu schauen, ob die Technik zuverlässig läuft. Ein Ausfall wäre sicher schwer, das sollte nicht passieren», berichtet Carla Zumbühl.

Im Sinne des Tierwohls – Ruhige Herde und verbesserte Milchqualität

Die Eingewöhnung der 37 Kühe fand bereits im Oktober 2019 im Heimatstall im Tal statt. Die meisten Kühe haben sich sehr schnell an die Maschine gewöhnt. Lediglich einzelne Tiere brauchten etwas mehr Zeit und mussten noch zwei Tage länger nachgetrieben werden, sagt Peter Zumbühl. Er ist sehr zufrieden mit der Entwicklung seiner Tiere bisher.

Seit mit dem Roboter gemolken wird, hat sich die Milchleistung von 6000 kg auf 6500 kg erhöht, so Peter Zumbühl. Die rückläufigen Zellzahlen zeigten, dass sich seither auch die Milchqualität verbessert hat. Wo der Messwert vorher zwischen 150 und 200 lag, hat sich die Zellzahl nun auf unter 100 eingependelt.

Mehr Familienzeit dank Melkroboter

Einer der Hauptgründe für die Anschaffung des Melkroboters sei die vermehrte Familienzeit gewesen, betonen Carla und Peter Zumbühl unabhängig voneinander. Ihre fünf Kinder sollen sich nicht einschränken müssen, nur weil ihre Eltern Landwirtschaft betreiben. «Es ist wichtig, dass die Kinder ihre Hobbies haben können, und dass wir als Familie Zeit für einander haben», sagt Carla Zumbühl.

Der Melkroboter bedeutet für die Familie eine Zeitersparnis von etwa 800 – 1000 Arbeitsstunden im Jahr. Mit dem Skigebiet vor der Haustür geniessen Zumbühls gerade im Winter gerne die gemeinsame Familienzeit beim Skifahren. Und dank dem Melkroboter macht es nichts, wenn sie abends auch mal eine Stunde später wieder nach Hause kommen, denn ihre 37 Milchkühe sind gut versorgt, wie beide betonen.

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