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Familie Limacher: Facebook und Co. richtig nützen

Positive Medienpräsenz ist ein Nutzen für die Landwirtschaft. Doch sie muss gut überlegt sein.


Publiziert: 10.01.2017 / 11:50 | Aktualisiert: 18.04.2019 / 09:56

„Am Anfang haben wir alles online gestellt“, nach einem riesigen Rummel um ein Bild seien sie dann aber vorsichtiger geworden, erzählt Silvia Limacher. Zusammen mit ihrem Mann Peter erinnert sie sich zurück an ihre ersten Erfahrungen mit der Facebook-Seite „Dein Bauer: Die Familie Limacher“. Diese war 2014 vom Schweizerischen Bauernverband mit dem UNO-Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe lanciert worden und berichtet noch heute gelegentlich aus dem Leben der Familie.

Immaterieller Nutzen
Doch wo sind ganz konkret die Chancen und Gefahren von Social Media für einen Landwirtschaftsbetrieb? „Der finanzielle Wert dieser Plattform für unseren Betrieb ist schwer zu beziffern“, überlegt Silvia Limacher. Als Abferkel-und Aufzuchtbetrieb stünden sie schliesslich nicht am Ende der Produktionskette, insofern sei ihr Auftritt wohl eher als Beitrag für die gesamte Branche einzuschätzen. Und dieser ist wertvoll, wie Peter Limacher immer wieder feststellt: „Die Leute haben ein anderes Bild von der Schweinehaltung im Kopf und sind positiv überrascht, wenn sie unseren Stall betreten.“ Diese Vorstellung stamme entweder noch aus vergangenen Zeiten oder sei durch negative Medienberichte geprägt, wie die Bäuerin vermutet. Einen direkteren Nutzen haben die sozialen Medien für direkt vermarktete Produkte. Unter dem Namen Chrütlimacher stellt Silvia Limacher ihre mittlerweile weit herum beliebten Kräuterprodukte her. Die Öle, Salben oder Salze vertreibt sie sowohl online wie auch in ihrem Laden und über ausgewählte Detailhandelspartner. Natürlich haben auch diese Produkte ab und zu den Weg auf die Facebookseite der Familie Limacher gefunden und so sicher einige neue Kunden angelockt.

Leichte Kost gefragt
Besonders am Anfang hätten sie immer wieder fachliche, landwirtschaftsspezifische Themen aufgegriffen. Doch die Konsumenten schien nicht so zu interessieren, warum und wie Ferkel kastriert oder Hecken gepflanzt werden. Auf viel grössere Resonanz stossen hingegen immer wieder Fotos von Tierbabys oder persönliche Beiträge der Familie. Silvia Limacher war richtiggehend überrumpelt, wie gross die Reaktion auf ihr altes Hochzeitsfoto – veröffentlicht anlässlich des Hochzeitstags – war. Anscheinend wolle der Konsument eine gewisse heile Welt und Idylle sehen, auch wenn dies nicht ganz dem Alltag entspricht. „Ob wir damit das Ziel der Kampagne verpassen?“, sinniert Silvia Limacher. „Nein, ich denke nicht.“

ag

Ausführlicher Bericht in der BauernZeitung Zentralschweiz und Aargau vom 13. Januar.

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