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Familie Aregger hat das Weiden im Gefühl

Familie Aregger aus dem luzernischen Willisau hat bald 50 Jahre Erfahrung mit dem Vollweidesystem. Seit 1,5 Jahren haben sie zudem einen Melkroboter. An einem Online-Event von DeLaval berichtet die Familie wie sie automatisches Melken mit ihrer Strategie vereinen.


Auf dem Betrieb der Familie Aregger hat nun die Vollweidesaison angefangen. Die 50 Kühe, welche zwischen Mitte Januar und Mitte März abgekalbt haben, fressen nun voll auf der Weide. Bereits 1972 entschied sich der Grossvater von Kilian Aregger, mit dem Eingrasen aufzuhören und mit dem Vollweiden anzufangen. Der Betrieb der in den Hügeln von Willisau LU in der Bergzone 1 liegt, ist dafür ideal.

Zu lange Melkzeiten

Kilian Aregger hat den Betrieb im Januar 2020 von seinem Vater Ignaz übernommen. Dies geschah zum gleichen Zeitpunkt, wie auf dem Betrieb auch ein neues Melksystem Einzug hielt. «Das Melken hat bei uns immer sehr viel Zeit beansprucht», erzählt der Betriebsleiter. Für die 50 Kühe hätten sie morgens und abends je 1,5 Stunden gemolken mit fünf Aggregaten. So war zuerst auch ein grösserer Melkstand in der Diskussion. Jedoch wäre diese Variante für Aregger zu teuer gewesen. So entschied er sich für einen Melkroboter V300 von der Firma DeLaval.

«Seither haben wir Lebensqualität gewonnen», sagt Kilian Aregger. Gekostet hat der Melkroboter mit den zusätzlicher Optionen Weidetor und Dampfgerät sowie den Sanitär-, Elektriker- und Baumeisterarbeiten rund 230 000 Franken.

Kuhverkehr mit Weidetor gelenkt

Im Stall ist der Kuhverkehr in der Startphase und zu Beginn der Weidezeit Mitte März frei. Dann bekommen die Kühe noch Heu dazu. Mitte April beginnt die Vollweidezeit, im Stall wird nichts mehr zugefüttert ausser CCM-Maiswürfel als Lockfutter im Roboter.

Damit die Kühe nicht mit Vollen Eutern auf die Weide gehen und auch zwei Melkungen erreicht werden, ist in dieser Zeit der Kuhverkehr gelenkt. Das Weidetor selektioniert, ob die Kühe auf die Weide kommen oder zuerst noch in den Roboter zum Melken müssen.

Lieber früher in eine frische Weide am Hang

Das Weidesystem im Betrieb ist Umtriebsweide mit Portionen. Es gibt Morgen und Abendweiden. Nach dem Melken kommen die Kühe zuerst in eine alte Weide. Einige Stunden später, wenn die Kühe das Gras gut gefressen haben gibt ihnen der Landwirt eine Portion dazu, damit sie vor dem Melken nochmals voll fressen können.

«Unsere Kühe müssen nicht hungern» erklärt Kilian Aregger. Ihnen stehen pro Tag acht bis neun Stunden zur Futteraufnahme zur Verfügung. Dazwischen liegen die Kühe und gehen melken. Der Weidewechsel wird bei Areggers nach Gefühl gemacht. In steile Weiden, die nicht konserviert werden können, kommen die Kühe früher, damit sie sauber abfressen.

Zucht mit Kiwi Cross und Swiss Fleckvieh

Bei der Zucht setzt Familie Aregger auf Weidegenetik. Hauptsächlich grasen Kiwi-Cross-Kühe auf der Weide. «Diese kleinen leichten Kühe sind für unsere Topografie ideal», sagt Aregger. Sie machen auch nicht gleich schaden, wenns mal nass ist. Weil aber die Fleischigkeit wieder wichtiger geworden ist, wird auch mit Swiss Fleckvieh eingekreuzt. Wegen der guten Fruchtbarkeit setzt Aregger zudem Norwegisches Rotvieh ein sowie hornlose Genetik.

Live aus dem Roboterstall

In der Online Veranstaltung von DeLaval «Live aus dem Roboterstall» am 13. Mai berichtet Familie Aregger über ihre Erfahrungen mit dem Melkroboter in Kombination mit dem Weiden. Zudem geben an diesem Anlass auch Futterbau- und Weidespezialisten Tipps weiter. Teilnehmen kann man über den Link chum-cho-luege.ch.

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