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European Milk Board: sozialer und ökologischer Milchsektor ist keine Utopie

Zum Weltmilchtag am 1. Juni zeigt das EMB, was es unter einem fairen und nachhaltigen Milchsektor versteht und was es dafür für Massnahmen bräuchte.


Der 1. Juni sei als Weltmilchtag ein besonderes Datum, schreibt das European Milk Board in einer Mitteilung. An diesem Tag wolle man nach vorne blicken und aufzeigen, was einen fairen sowie sozial und ökologisch nachhaltigen Milchsektor ausmacht – und dass es dazu vor allem die richtigen politischen Rahmenbedingungen braucht.

Die Definition eines guten Milchsektors

Nach Meinung des EMB ist der Milchsektor dann fair,

  • wenn die Milch zu kostendeckenden Preisen verkauft,
  • fair mit den landwirtschaftlichen Arbeitnehmern umgegangen
  • und ihre Arbeit angemessen enlöhnt werde. 

Einen sozial und ökologisch nachhaltigen Milchsektor stellt man sich so vor, dass auf ökologisch sinnvolle Weise produziert wird. Dabei dürften aber höhere Kosten nicht auf die Produzenten abgewälzt, sondern müssten über die Milchpreise gedeckt werden.

Der Wunsch nach Wandel sei spürbar

Das EMB betont, dass der oben beschriebene Milchmarkt weder eine Utopie, noch ein Ding der Unmöglichkeit sei. Man spüre den starken gesellschaftlichen Wunsch nach einem Wandel, nach einer sinnvollen und fairen Lebensweise. Dieser Wunsch müsse der Motor für konkrete Massnahmen sein, so das EMB. Es brauche politischen und gesellschaftlichen Willen für mehr Nachhaltigkeit.

Bei den Produzenten anfangen

Die EU-Kommission reagiere aktuell auf den Wunsch nach einem Wandel mit dem «Green Deal» und der «Farm to Fork»-Strategie. Um mehr Nachhaltigkeit zu schaffen, müsse man aber all jene ins Boot holen, die die geplanten Konzepte schlussendlich umsetzen müssten – namentlich die Bäuerinnen und Bauern.

Kosten dürfen nicht hängen bleiben

Sehr wichtig sei, dass die Kosten durch strengere Auflagen nicht an den Produzenten hängen bleiben. Es brauche kostendeckende Preise, faire Einkommen und eine tatsächlich verbesserte Position in der Wertschöpfungskette. Ansonsten würden die geplanten Anpassungen die «aktuelle Ausbeutungssituation noch verschärfen.»

Die EU-Kommission habe bei ihren Plänen für mehr Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft den wichtigen Punkt der zu verbessernden Situation von Landwirtinnen und Landwirten bisher vernachlässigt.

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