Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

EU: Weniger Pflanzenschutzmittel, Dünger und Antibiotika

Die Landwirtschaft in der Europäischen Union soll nach dem Willen der EU-Kommission zum Schutz der Umwelt den Einsatz von Pestiziden, antimikrobiellen Wirkstoffen und Düngemitteln deutlich eindämmen. Noch sind die Ziele nicht verbindlich


«Die Coronavirus-Krise hat uns vor Augen geführt, wie verwundbar wir sind und wie wichtig es ist, das Gleichgewicht zwischen menschlichem Handeln und der Natur wiederherzustellen», sagte der für die Klimapolitik der Brüsseler Behörde zuständige EU-Kommissar Frans Timmermans am 20. Mai 2020 in Brüssel.

Die Hälfte der Pestizide und 20 Prozent weniger Dünger

Nach den Plänen der Kommission soll

  • der Einsatz von Pestiziden bis 2030 halbiert werden
  • die Verwendung von Düngemitteln soll bis dann um 20 Prozent verringert werden
  • der Verkauf von antimikrobiellen Wirkstoffen, wie etwa bestimmten Antibiotika, für Nutztiere und Aquakulturen soll um 50 Prozent gesenkt werden
  • der Anteil des Öko-Landbaus soll im Gegenzug auf 25 Prozent steigen

Die EU-Kommission sieht dies auch als Baustein für das Erreichen ihrer Klimaziele, stammen doch rund zehn Prozent des in der EU ausgestossenen Klimagases CO2 aus der Landwirtschaft.

Ertragseinbussen befürchtet

Während Umwelt-Gruppen die Pläne begrüssten, fürchteten einige landwirtschaftliche Gruppen indes, dass ein weites Verbot von Pestiziden zu sinkenden Ernteerträgen führen könnte. Sie fordern die Kommission auf, die Auswirkungen der Massnahmen weiter zu bewerten, bevor Ziele endgültig festgezurrt werden. Die Ziele sind noch nicht verbindlich, EU-Parlament und EU-Rat müssen noch zustimmen.

War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Absenkpfad Pestizide findet breite politische Unterstützung
19.05.2020
Die Risiken auf Mensch und Umwelt durch den Einsatz von Pestiziden sollen gesenkt werden. In der Vernehmlassung ist eine numerische Verankerung des Reduktionsziels bis 2027 auf breite Zustimmung gestossen. Einen längeren Planungshorizont und weitere klar definierte Reduktionsziele fordern SP, Grünliberale und Bio Suisse.
Artikel lesen
Ein im Februar von der Wirtschaftskommission des Ständerates (WAK) in die Vernehmlassung geschickter Gesetzesentwurf sieht vor, dass Risiken, die mit dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln für Oberflächengewässer, naturnahe Lebensräume und als Trinkwasser genutztes Grundwasser verbunden sind, bis 2027 um 50 Prozent reduziert werden müssen. Dies gegenüber dem Mittel der Jahre 2012 bis 2015. Senken ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns