Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

EU: Bäuerliche Familienbetriebe erhalten und Klima schützen

Bei der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in der EU sollen bäuerliche Familienbetriebe besonders profitieren. Österreich ist gemäss Agrarkomissar Wojciechowski Vorreiter.


EU-Agrarkommissar Janusz Wojciechowski unterstützt Österreichs Förderung ovn kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Betrieben. "Die österreichischen Erfolgsgeschichten basieren auf kleinen STrukturen, das ist für mich interessant", sagte Wojciechowski zu aiz.info. Mit dem kürzlich von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen präsentierten Green Deal habe Österreich lange zuvor gestartet und sehr positive Ergebnisse erlangt. "Die Erfahrungen Österreichs können als Vorbild für viele andere Nationen dienen", sagte der EU-Agrarkommissar gemäss aiz.info.

Qualität ist wichtig

Auch die Österreichische Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger betrachtet als wesentlichen Lösungsansatz in der Bewältigung künftiger Herausforderungen in der heimischen Landwirtschaft die Fortsetzung der Qualitätsproduktion. Sie sieht es kritisch, wenn sich die Landwirtschaft in Richtung Industrialisierung entwickelt.

Bio-Vorbild Österreich

Besonders im Biolandbau habe Österreich eine Vorreiterrolle inne, kam man an der Tagung zum Schluss, schreibt aiz.info. Da spiele der Preis allerdings eine grosse Rolle: "Oft wird das anonyme, billige Produkt bevorzugt", sagt Köstinger. Neben der Ausweitung der Herkunftskennzeichnung nimmt die Ministerin auch die Handelsketten in die Pflicht: "Landwirte sowie Sektoren im vor- und nachgelagerten Bereich sehen sich einer Übermacht von Handelsketten gegenüber, die merklich Druck ausüben. Es ist deshalb unser Anspruch, für klare und wettbewerbsfähige Bedingungen auf Augenhöhe zu sorgen, damit der Große den Kleinen nicht diktiert, noch billiger zu produzieren."

Junge Landwirte in Österreich

Falls Biolandwirte Gefahr laufen, ihren Biostatus durch geänderte Bestimmungen zu verlieren, sicherte Wojciechowski seine Unterstützung zu. Der Agrarkommissar sieht sich in seinen Annahmen mit Blick auf die Altersstruktur in Österreich gegenüber den EU-Landwirten bestätigt. "Der Grossteil der EU-Landwirte ist über 65 Jahre alt, Österreich ist eines der Länder mit dem höchsten Prozentansatz an jungen Bauern", sagte er.

Auf der Wintertagung, Österreichs grösste Landwirtschaftliche Veranstaltung, wurden an elf Tagen zum provokanten Generalthema "Von Almen zu Palmen. Die Agrarpolitik im (Klima-)Wandel" diskutiert.

War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Interview: "Der Trend geht weg vom Familienbetrieb"
30.07.2019
Ferdi Hodel ist Geschäftsführer des Zürcher Bauernverbands. Er gibt Auskunft zu den aktuellen Zahlen zur Landwirtschaft im Kanton Zürich.
Artikel lesen
BauernZeitung: Grossbetriebe ab 30 Hektaren nehmen markant zu, während Betriebsgrössen zwischen 10 und 20 Hektaren unter Druck stehen. Ferdi Hodel: Mit der AP 14–17 ist ein beachtlicher Teil der Direktzahlungen vom Talgebiet ins Berggebiet umgelagert worden. Das hat den Kanton Zürich deutlich getroffen. Zu einem grossen Teil sind die Direktzahlungen an Flächen gebunden. Das heisst, jeder Landwirt ...
Werbung
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!