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Eselhengst Babalou ist tot: «Es war ein schwerer Entscheid»

Der Gestütshengst Babalou musste im Alter von 25 Jahren erlöst werden. Er stand den Züchtern auf dem Schweizer Nationalgestüt in Avenches zur Verfügung und begleitete auch ab und an den Samichlaus.


Es ist eine traurige Botschaft, die das Schweizer Nationalgestüt in Avenches überbringt. Babalou ist tot. «Der Eselhengst war alt und hatte Altersbeschwerden. Es war ein schwerer Entscheid, aber wir mussten ihn erlösen», schreibt das Nationalgestüt auf Anfrage.

25 Jahre alt

Babalou hat sein ganzes Leben in den Gemäuern des Schweizer Nationalgestüts verbracht. So wurde er auch dort gezüchtet und im Jahr 1995 geboren. Er stand den Züchtern, auch Besitzern von Pferdestuten, aus denen Maultiere gezüchtet werden sollten, auf der Station in Avenches zur Verfügung. Auf einer vom Gestüt auswärtig geführten Station sei der Hengst nie stationiert worden. In den letzten zehn Jahren sei die Nachfrage nach Eselhengsten am Schweizer Nationalgestüt auf konstant niedrigem Niveau von zehn Stuten gewesen.

Aber Babalou hatte noch andere Aufgaben. So sei er mit seinen treuen Diensten gerne auch dem Samichlaus zur Seite gestanden und habe regelmässig an diversen Umzügen teilgenommen. So sah man den Hengst auch hin und wieder gesattelt und gezäumt.

Balou ist nun der Letzte

Nach Babalous Abgang hat das Gestüt noch einen letzten Eselhengst im Besitz, nämlich Balou. Wie die Interessengemeinschaft IG Maultier auf ihrer Website schreibt, erbt das Maultier Grösse und Stärke von seiner Mutter – der Pferdestute –und vom Esel, dem Vater, Genügsamkeit und Härte. Die Stute sollte daher einer Rasse angehören, die für den späteren Einsatz des Maultieres am geeignetsten ist. Da das Fohlen bei seiner Mutter aufwachse, sei ein guter Charakter der Stute sehr wichtig.

Weitere Informationen: www.ig-maultier.ch

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