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Es klafft das Butterloch – jetzt handelt die Branchenorganisation Milch

Nur noch 188 Tonnen Butter sind an Lager, die Butter-Importe sorgten für Diskussionen. Die Branchenorganisation Milch (BOM) hat heute Massnahmen beschlossen, die zu einer besseren Inland-Versorgung führen sollen.


Ab 2021 werden bei Butterknappheit zusätzliche Eiweissexporte gestützt und die Stützung für Milchfett zu Gunsten des Milcheiweisses reduziert. Das beschlossen die Delegierten der BOM heute einstimmig an einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung.

Die Butterproduktion soll steigen

Um den veränderten Rahmenbedingungen im aktuellen Umfeld von Butterknappheit gerecht zu werden, wurde beschlossen, ab nächstem Jahr die heute nicht eingezogenen 20 % der Milchzulage (0,9 Rappen./kg Milch, rund 14 Millionen Franken pro Jahr) dem Fonds Rohstoffverbilligung zufliessen zu lassen, wie die BOM mitteilt. Während einer Übergangsphase von rund einem halben Jahr werden diese Massnahmen mit den bisher nicht genutzten Mitteln aus dem Fonds Regulierung finanziert. Dadurch stehen mehr Mittel für die Rohstoffverbilligung zur Verfügung, zudem soll eine neue Stützung für Milcheiweissprodukte eingeführt werden. Laut BOM soll dadurch mehr Milch in diesen Kanal fliessen und damit die Butterproduktion steigen. Ausserdem soll bei einer Unterversorgung mit Butter die Bewertung von Fett zugunsten von Milchprotein verschoben werden.

Die Massnahmen sind vorerst bis Ende Juni 2022 befristet und sollen jährlich überprüft werden.

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