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Erneut gegen den Wolf

Die Urner Bürger stimmen am Sonntag über eine Initiative für einen Verfassungseintrag ab: Kantone sollen Vorschriften erlassen zur Beschränkung von Grossraubtieren. Politisch tut sich aber noch mehr.


Publiziert: 08.02.2019 / 08:41

Der Wolf ist ein Dauerthema - zurecht, schliesslich muss irgendwann eine Lösung für den Umgang mit dem Raubtier gefunden werden. Wie die Basler Zeitung schreibt, geht die politische Diskussion am Sonntag in Uri in de nächste Runde. Treibende Kraft ist ein Schafhalter.

"Symbolpolitik"

Die Gegner der Initiative, namentlich die Grünen, SP und der WWF, halten wenig davon. Der Bund sei zuständig für Bestimmungen zur Wolfsjagd, nicht die Kantone, daher sei der Vorstoss rein symbolisch. Im Wallis scheint man indes anderer Meinung zu sein. Dort wurde eine ähnliche Initiative gestartet.

Jagdgesetzrevision: mehr Freiheit für die Kantone

Der Ständerat hat bereits einer Änderung des eidg. Jagdgesetzes zugestimmt. Mit dieser sollen Kantone befugt werden, die Bestände geschützter Tierarten zu verkleinern. Nun ist es am Nationalrat, die Revision zu diskutieren. Der WWF ist bereits mit einem Referendum in den Startlöchern.

Von "sehr geschützt" auf "geschützt"

Die Schweiz hat bei der EU-Kommission beantragt, den Schutzstatus des Wolfs herabzusetzen. Eingestuft als "geschützt", wären die Bestände legal leichter regulierbar. Der Wolf wäre damit im Status gleichgesetzt mit Steinbock und Murmeltier. Noch steht ein Entscheid des Europarats zu diesem Anliegen aus.

jsc 

 

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