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Erfrischend sauer

Ob im Müesli, als Dessert oder gar als Likör. Die Johannisbeere erfreut mit ihrem erfrischend herb-säuerlichen Geschmack auf vielfältige Weise.


Publiziert: 03.08.2016 / 08:32

Ursprünglich stammt die Johannisbeere von einer Wildart ab, die in Europa und Nordasien zu Hause ist. Erste Kultivierungen sollen im 15. Jahrhundert stattgefunden haben.

Ihren Namen trägt die Beere vom Johannistag (24. Juni), denn um diese Zeit werden die ersten Sorten reif. Hierzulande kennt man sie ebenfalls als „Meertrübeli”, in Schwaben als „Träuble” und in Österreich als „Ribisel”.

Weiss, rot oder schwarz

In ihrer Erscheinungsform ist die Johannisbeere alles andere als eintönig. Rote Johannisbeeren sind die häufigsten auf dem Markt. Eine weisse Sorte existiert ebenfalls; sie ist jedoch lediglich eine Farbvariante der roten. Daneben wird die schwarze Johannisbeere kultiviert, welche unter dem Namen Cassis – übernommen vom Französischen – bekannt ist.

Ungefähr 300 Tonnen werden in der Schweiz von der roten Sorte gepflückt, von den Cassis 20 Tonnen. Der Anbauder Johannisbeeren beläuft sich in der Saison 2016 auf ungefähr 30 Hektar; 16,7% mehr als im Vorjahr.

Effektives Stärkungsmittel

Johannisbeeren beinhalten wertvolle Mineralstoffe. Sie sind reich an Vitamin C, Pektin (Gelierstoff) und wichtigen Ballaststoffen. Insbesondere Cassis (die schwarze Sorte) weist grosse Mengen dieser gesunden Inhaltsstoffe auf. Sie sind nicht nur ein Schmaus zum Essen, sondern wirken ebenfalls als Stärkungsmittel.

Im Müesli, Dessert oder mehr

Rote und weisse Johannisbeeren schmecken frisch im Müesli und können als Dessert auf Kuchen, Gebäck, Gelee oder als Sirup serviert werden. Cassis wird meist als Gelee, Glacé, Sirup oder Likör verarbeitet. Der Cassis-Saft ist besonders bei Erkältungen und geschwächter Gesundheit als Heilmittel wirksam. Aufgrund dem Zusammenwirken wichtiger Inhaltsstoffen ist der schwarzen Johannisbeere einen hohen gesundheitlichen Wert zuzuschreiben.

Korinna Lindemann, lid

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