Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Emmi verkauft mehr Caffè Latte

Der Milchverarbeiter Emmi hat im vergangenen Geschäftsjahr 2019 mehr Caffè Latte, Ziegenkäse und Desserts verkauft. Die Gewinnerwartungen für das Gesamtjahr wurden entsprechend bestätigt.


Der Konzernumsatz stieg im Berichtsjahr um 1,1 Prozent auf 3,49 Milliarden Franken. Organisch, d.h. währungs- und akquisitionsbereinigt, waren es +2,2 Prozent. Die beim Halbjahr veröffentlichte Prognose (1,5 bis 2,5%) wurde damit erreicht, die Analysten-Schätzung (+1,8%) gar klar übertroffen.

Strategische Nischenmärkte treiben das Wachstum an

Wachstumstreiber waren die strategischen Nischenmärkte wie italienische Dessertspezialitäten und Ziegenmilchprodukte, Caffè Latte und die Wachstumsmärkte Lateinamerika und Nordafrika, wie Emmi am Mittwoch mitteilte.

In der Schweiz, die mit 1,68 Milliarden Franken rund 48 Prozent zum Gesamtumsatz beiträgt, resultierte mit 1,0 Prozent ein über den eigenen Erwartungen (0 bis 0,5%) liegendes organisches Wachstum, was u.a. auf die positive Entwicklung von Caffè Latte und die Milchpreiserhöhung per 1. Oktober 2019 zurückzuführen sei.

Unruhen in Chile belasten

Das organische Wachstum der Division Americas (Umsatzanteil 32%) lag mit 4,1 Prozent hingegen am unteren Ende der angestrebten Bandbreite (4 bis 6%). Positiv entwickelt habe sich in der Division, die auch einige nichtamerikanische Länder einschliesst, insbesondere das Geschäft mit Kuh- und Ziegenmilchkäse, Caffè Latte in Spanien sowie der Markt Mexiko. Eine Herausforderung seien dagegen die anhaltenden Unruhen in Chile und das tiefe Milchaufkommen in Tunesien gewesen.

Die Division Europa (Anteil 17%) verzeichnete ein organisches Wachstum von 1,6 Prozent, was über der erwarteten Bandbreite (-1 bis +1%) liegt. In den strategisch relevanten Nischenmärkten wie italienische Dessertspezialitäten und Ziegenmilchprodukte seien erfreuliche Zuwächse erzielt worden, heisst es. Während Emmi Caffè Latte auch in Europa stark gewachsen sei, hätten rückläufige Mengen und tiefere Preise bei der Gläsernen Molkerei in Deutschland das Wachstum belastet.

Die Division Global Trade beinhaltet primär Direktverkäufe aus der Schweiz an Kunden in Ländern, in denen Emmi keine eigenen Gesellschaften hat. Sie ist zwar organisch um 5,8 Prozent gewachsen, mit einem Umsatzanteil von gut 3 Prozent aber klein.

Gewinnerwartung bestätigt

Gewinnzahlen werden erst am 2. März bekannt gegeben. Emmi bestätigte aber die August abgegebene Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2019 mit einem Betriebsgewinn von 215 bis 220 Millionen Franken und einer Reingewinn-Marge von 4,7 bis 5,2 Prozent.

War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Emmi flirtet mit Veganern
22.11.2019
Die Luzerner Molkerei investiert in Marktnischen und lanciert eine vegane Produktlinie.
Artikel lesen
Werden der Schweizer Milchmarkt und Innovationen diskutiert, kommt über kurz oder lang Caffe Latte ins Spiel. Das Milchmischgetränk mit Kaffee aus dem Hause Emmi gilt als das Erfolgsprodukt: Margenstark,  attraktiv, gut. In den letzten Jahren hat Emmi das Caffe-Latte-Sortiment auf Basis von Milch und verschiedenen Kaffe-Sorten erweitert. Die Milch als Grundbestandteil wurde nicht in Frage ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns