Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Emmentaler Käse kann das Immunsystem stärken, sagt die Forschung

Kurzkettige Fettsäuren, wie sie im Emmentaler Käse vorkommen, halten die Darmflora in Schwung und können das Immunsystem regulieren. Das ist vor allem wertvoll, wenn wenig Ballaststoffe gegessen werden.


Es geht gegen den Winter zu, die Grippe-Saison kündigt sich an und in Zeiten von Corona haben Tipps zur Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte sowieso Hochkonjunktur. Da kommt die Meldung von Agrarforschung Schweiz, dass vollfette Grosslochkäse wie Emmentaler Switzerland AOP das Immunsystem positiv beeinflussen können, gerade recht.

Drei relevante kurzkettige Fettsäuren im Emmentaler

Im Emmentaler hat es laut Agrarforschung Schweiz natürlicherweise «bedeutende Mengen» an allen relevanten kurzkettigen Fettsäuren wie Essig-, Propion- und Buttersäure. Tatsächlich soll dieser Käse das einzige Lebensmittel mit dieser Eigenschaft sein, wobei auch andere fermentierte Lebensmittel solche Fettsäuren enthalten.

Wirkung als «Entzündungsbremse» gegen Über- und Fehlreaktionen

Essig-, Propion- oder Buttersäure wirken nicht direkt auf das Immunsystem, sondern helfen dabei, die Gesellschaft von Mikroorganismen im Darm in einem robusten Gleichgewicht zu halten. So sollen kurzkettige Fettsäuren in ausreichender Menge unter anderem das Risiko für Über- und Fehlreaktionen des Immunsystems senken, die zu Autoimmunkrankheiten führen können – eine Art «Entzündungsbremse», schreiben die Forschenden. 

Käse essen statt Präparate schlucken

In der westlichen Ernährung werde oft zu wenig Ballaststoffe (vor allem in Gemüse vorhanden) verzehrt. Das kann in einem Mangel an kurzkettigen Fettsäuren enden, denn diese entstehen durch die Vergärung von Ballaststoffen im Dickdarm. Über Veränderungen der Darmflora kann als Folge  das Immunsystem aus dem Takt geraten.

Im Wissen um diesen Zusammenhang gibt es therapeutische Ansätze, kurzkettige Fettsäuren als synthetische Präparate einzunehmen. Stattdessen könnte man offenbar auch Emmentaler Käse essen. 

Ausserdem begünstige Emmentaler als Rohmilchkäse sowieso die Vielfalt der Darmflora, schütze vor Allergien und fördere eine gute Gesundheit, heisst es bei Agrarforschung Schweiz. 

War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Studie: Das sind Vor- und Nachteile von Rohmilch und Rohmilchprodukten
08.07.2020
Rohmlichprodukte können positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Man dürfe diese aber nicht überschätzen – und gleichzeitig mögliche negative Effekte nicht unterschätzen.
Artikel lesen
Milch wird üblicherweise pasteurisiert, um sie haltbarer und mögliche krankmachende Bakterien (z. B. Erreger der Tuberkulose oder des Q-Fiebers) unschädlich zu machen. Das Erhitzen von Kuhmilch hat aber noch andere Effekte, wie eine Studie von Agroscope zusammenfasst: Enzyme denaturieren (sie verlieren ihre Form und damit ihre Funktion) Immunglobuline werden z. T. zerstört Wachstumsfaktoren ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns