Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Elternpaar wegen streng veganer Ernährung der Tochter verurteilt

Wegen der streng veganen Ernährung seiner kleinen Tochter ist ein Elternpaar aus Australien zu jeweils 300 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden. Um eine Gefängnisstrafe kamen die 33-jährige Mutter und der 35-jährige Vater am Donnerstag in Sydney herum.


von sda
Publiziert: 22.08.2019 / 08:35

Die beiden hatten ihr Baby in den ersten anderthalb Lebensjahren strikt ohne Fleisch oder andere Lebensmittel von Tieren ernährt. Das Mädchen bekam Obst, Haferflocken, Kartoffeln, Reis, Tofu, Brot, Erdnussbutter und Reismilch.

Kind in Gefahr gebracht

Das Kind war dann erst so weit entwickelt wie normale Kleinkinder im Alter von drei Monaten. Mit 19 Monaten hatte es noch überhaupt keine Zähne und wog nicht einmal fünf Kilogramm. Der Fall wurde erst bekannt, als das Mädchen mit Krämpfen ins Spital musste. Im Prozess hatten sich Mutter und Vater schuldig bekannt, das Kind vernachlässigt und in Gefahr gebracht zu haben. Als Höchststrafe wären fünf Jahre Haft möglich gewesen.

Ernährung "völlig unangemessen"

Bei der Bekanntgabe des Urteils schluchzten beide. Richterin Sarah Huggett sagte, die Ernährung des Kindes sei "völlig unangemessen" gewesen. "Es liegt in der Verantwortung aller Eltern dafür zu sorgen, dass die Ernährung ihrer Kinder ausgewogen ist und ausreichend Nährstoffe enthält, um richtig zu wachsen." Das Kind ist jetzt in der Obhut von Verwandten. Die leiblichen Eltern dürfen es regelmässig besuchen.

Werbung
Werbung
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Flexitarier auf dem Vormarsch
Die flexible, manchmal fleischlose Ernährung nimmt zu. Die Fleischbranche wird deshalb aber (noch) nicht in ihren Grundfesten erschüttert, findet Christoph Egger von Micarna.
Artikel lesen
Der Konsum von Fleisch wird zusehends kontrovers diskutiert. Wer die Statistiken kennt, kann durchaus den Schluss ziehen, dass Fleisch aus der Mode gerät. Wenn die Fleischbranche Zukunftsszenarien entwickelt, kommt sie nicht um die Frage herum, ob ein gänzlicher Verzicht die beste Möglichkeit ist, die Ressourcen zu schützen. Christoph Egger, Leiter Business-Unit Fleisch bei Micarna in Bazenheid ...
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Umfrage
18.10.2019 - 24.10.2019

Die Bart-Frage

Wie ist der Bart am Schönsten?

Weitere Umfragen
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!