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Einen Fünftel des Burger-Umsatzes macht Coop mit veganen Alternativen – Tendenz steigend

Coop hat eine repräsentative Studie zum Konsum von pflanzlichen Alternativen durchgeführt. Bei der Kundschaft in diesem Sortiment handle es sich meist nicht um strikte Veganer, sondern um «Substitarier».


Sowohl Coop als auch Migros unterstützen den Veganuary, den veganen Januar, wie es in einer Mitteilung bzw. dem Migros-Magazin heisst. Im Vorfeld zum veganen Monat hat Coop den Plant Based Food Report herausgegeben, eine Studie zum Konsum pflanzlicher Alternativen zu Fleisch- und Milchprodukten. Die Studie liefere Informationen über Hintergründe, Motive und das Kaufverhalten von Konsumentinnen und Konsumenten, wie der Detailhändler schreibt. 

Wer kauft pflanzliche Alternativen?

Haferdrink und Burgeralternativen werden nicht in erster Linie von strikten Veganerinnen und Veganern gekauft, sondern von genussorientierten Kunden. Coop bezeichnet sie als Substitarier (wahrscheinlich vom substituieren, also ersetzen). Zu dieser Gruppe gehören laut Report viele junge deutschschweizer Städterinnen und Menschen zwischen 50 und 60. Zwar essen auch 64 Prozent der älteren Personen flexitarisch, bei ihnen kommen aber eher Gemüse oder Hülsenfrüchte statt vorgefertigte Ersatzprodukte auf den Tisch. 

Frauen favorisieren vegane Käse-, Männer vegane Fleischalternativen. 

Ackerbautagung zum Thema

Am 14. Januar findet die 8. Nationale Ackerbautagung online statt. Das Thema ist das Potenzial pflanzlicher Proteinquellen in der Schweizer Landwirtschaft – schliesslich werden die veganen Ersatzprodukte bei Coop und Migros in erster Linie aus importierten Rohstoffen hergestellt. Weitere Informationen finden Sie hier. 

Bergler sind eher abgeneigt

Am meisten Substitarier ortet Coop im Kanton Zürich, die wenigsten in den Bergkantonen Wallis und Graubünden sowie in Appenzell und in der Westschweiz. Während Bündnerinnen und Bündner also der Originalversion des Bündnerfleischs treu zu bleiben scheinen, zählen Appenzeller bei den veganen Käseprodukten zu den Top-Kunden. Dieses Sortiment ist auch beliebt in der Innerschweiz, Zürich, Basel und dem Tessin. 

Coop baut das Angebot aus

Bisher gebe es in den Coopregalen über 1000 vegane Produkte. Man wolle das Sortiment weiter ausbauen. Heute generiert der Detailhändler nach eigenen Angaben 

  • Einen Fünftel des Burger-Umsatzes
  • und neun Prozent des Poulet-Geschnetzelten mit pflanzlichen Ersatzprodukten.

Als Grund für den Konsum von Haferdrink oder grünem Burger wurden Ausprobieren, Abwechslung und die Gesundheit am häufigsten genannt. Umwelt- oder Tierschutz standen an vierter bzw. sechster Stelle. 

Coop rechnet damit, dass die Nachfrage nach Mandeljoghurt und Co steigen wird. (Grafik Coop)

Repräsentative Studie

Für den Plant Based Food Report wurden 2'200 repräsentative Online-Interviews in Zusammenarbeit mit der Meinungsforschungsorganisation Link vom  29. Oktober bis 12. November 2020 durchgeführt. Die Befragten waren im Alter von 15 bis 79 Jahren und stammten aus der Deutsch- und Westschweiz sowie dem Tessin. 

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