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Eine Schweizer Firma soll einen Impfstoff gegen die Afrikanische Schweinepest entwickeln

Bisher ist es nicht gelungen, einen Impfstoff gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) herzustellen. Nun geht das eidgenössische Institut Virologie und Immunologie (IVI) zu diesem Zweck eine Kooperation ein.


Nachdem die Afrikanische Schweinepest (ASP) jahrelang in Osteuropa zirkulierte, hat sie 2020 auch Ostdeutschland erreicht. Seither verbreitet sich das Virus trotz aller Massnahmen in der Wildschweinpopulation weiter – es sei nur eine Frage der Zeit, bis auch Hausschweine angesteckt würden, heisst es in einer Mitteilung der BioCopy Holding AG. Die Firma mit Holding-Sitz in Aadorf (Schweiz) und einer Forschungseinheit im deutschen Emmendingen arbeitet nun mit dem eidgenössische Institut Virologie und Immunologie (IVI) zusammen, um bei der Bekämpfung der Tierseuche einen Schritt weiter zu kommen.

Bessere Diagnostik und ein Impfstoff

Impfen gegen ASP ist heute noch unmöglich. Ebenfalls brauche es bessere Methoden zur Diagnose, um dereinst geimpfte und kranke Tiere unterscheiden zu können. 

Ziel sei es nun, mit der Technologie von BioCopy sowie Seren und genomischen Material des IVI immunologische Zielproteine des ASP-Virus  zu finden und damit die Grundlage für die Entwicklung eines Impfstoffs und besserer Diagnostik zu legen. 

Der Grund dafür, dass heute noch keine Impfung existiert, sei die Komplexität des Virus. Auch mit der Technik von BioCopy werde diese Arbeit Jahre dauern. 

Tierleid und wirtschaftlicher Schaden

Die Afrikanische Schweinepest ist eine hochansteckende Tierseuche, die bei Schweinen in 90 Prozent der Fälle tödlich endet. Neben dem Tierleid entsteht durch ASP auch grosser wirtschaftlicher Schaden, wie BioCopy in der Mitteilung ausführt:

Der Schaden durch potenzielle Exportbeschränkungen werde allein für Deutschland auf 6 Milliarden Euro geschätzt. Dies, weil infizierte Wildschweine den Fleischexport massiv erschweren oder die Transporte ganz gesperrt werden. 

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