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Eine bunte Runde für Ernährungssicherheit in der Verfassung

Eine breite Koalition von Parteien, Konsumentenschützern und Kleinbauern steigt mit einen Ja-Komitee in den wenig umstrittenen Abstimmungskampf um die Verankerung der Ernährungssicherheit in der Verfassung. Diese erhofft sich von einem Ja mehr Nachhaltigkeit, Vielfalt, offene Grenzen und günstigere Preise. 


Publiziert: 22.08.2017 / 11:29

SP-Vizepräsident und Nationalrat Beat Jans brachte es gleich Eingangs auf den Punkt: "Auch damit wird der Abstimmungskampf nicht viel spannender". Denn auch ein Monat vor dem Abstimmungstermin vom 24. September gibt es keinen organisierten Widerstand gegen die Verankerung der Ernährungssicherheit in der Verfassung. Zwar ist der Gewerbeverband dagegen, ein Komitee wurde allerdings bisher nicht gegründet.

"Wollen nicht Teil der SBV-Imagekampagne sein"

Der Grund warum es neben demjenigen des Schweizer Bauernverbands (SBV) nun ein zweites Abstimmungskomitee braucht, beantwortete Jans wie folgt: Man wolle sich bewusst unterscheiden und "nicht Teil der Imagekampagne des SBV sein", sagte er. Damit wolle man auch dafür sorgen, dass die Deutungshoheit über ein wahrscheinliches Ja am 24. September nicht alleine beim Bauernverband liegt.

Dem Komitee gehören neben Vertretern der SP auch Parlamentarier von FDP, Grünen und Grünliberalen sowie die Agrarallianz an. Die Referate an der Medienkonferenz vom Dienstagvormittag in Bern zeigten auf, dass die Koalition sehr heterogene Standpunkte vereint. Der grüne Vertreter, der Genfer Ständerat Robert Cramer fokussierte auf die Bedeutung nachhaltiger Importe. Das ist naheliegend, da seine Partei mit der Fairfood-Initiative ein eigenes Eisen entsprechenden Inhalts im Feuer hat.

Mehr Markt, mehr Nachhaltigkeit

Die Konsumenteschützerin Sara Stalder erklärte, mit einem Ja werde mehr Markt ermöglicht. Dazu gehöre aber auch eine Verbilligung der Vorleistungen, das würde den Bauern helfen, günstiger zu produzieren. Support erhielt sie von FDP-Mann Matthias Jauslin, der ein Plädoyer für die Agrarpolitik seines Parteikollegen Johann Schneider-Ammann hielt. Dieser ist in letzter Zeit durch Voten aufgefallen, welche die Ernährungssicherheit mit Freihandel in Verbindung bringen.

Derweil hofft der Grünliberale Jürg Grossen auf eine "enkeltaugliche Landwirtschaft" mit mehr Nachhaltigkeit. Das will auch Regina Fuhrer, Präsidentin der Kleinbauern. Sie wünscht sich mehr Vielfalt dank einem Ja zum Gegenvorschlag.

akr

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