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Eine 5-köpfige Weinlobby in Bundesbern

Die Schweizer Weinbranche sieht sich in der Politik untervertreten und konnte nun fünf Nationalrats-Kandidierende für ihre Sache gewinnen


Publiziert: 25.09.2019 / 16:09

Um ihre Interessen besser in der Politik vertreten zu lassen, suchten Vertreter der Schweizer Weinbranche Botschafter für ihre Sache. Die Walliser Winzer Eric Germainer und Pierre-Antoine Héritie, der Präsident der Walliser Landwirtschaftskammer Willi Giroud und der Winzer des Jahrzehnts Diego Mathier wurden fünffach fündig, wie der Walliser Bote berichtet. 

Eine Charta mit fünf Punkten

Mit Benjamin Roduit (CVP),  Philipp Matthias Bregy (CVP), Philippe Nantermod (FDP), Martin Lötscher (CVP) und Mathias Delaloye (SVP) hat die Weinbranche nun Chancen auf fünf Botschafter in Bundesbern. 

Diese haben sich mit einer schriftlichen Vereinbarung verpflichtet, sich für die folgenden fünf Punkte einzusetzen:

  1. Mit klarer Zukunftsvision Mehrwerte für den Weinbau schaffen
  2. Weniger Regeln, mehr gesunder Menschenverstand
  3. Verstärkte Unterstützung für die Modernisierung der Rebberge
  4. Bewahrung des Erbes für die Zukunft der Nachfolge
  5. Ernteregulierung über mehrere Jahre

Weniger Erntebestimmungen erhofft

Von mehr Menschenverstand und weniger Regeln erhoffen sich die Winzer gemäss dem Walliser Bote insbesondere weniger Bestimmungen bei der Ernte. Beispielsweise würden die aktuellen Mengenbeschränkungen nämlich dazu führen, dass hervorragendes Rebgut in den Weinbergen zurückgelassen werden müsse.  

Die Pferdelobby steht bereits

Bereits mit einer Lobby im Parlament vertreten ist die Pferdebranche. Dies dank einer neu gegründeten parlamentarische Arbeitsgruppe. (zum Artikel) 

25'000 Briefe und Karten als Werbung

Um ihre fünf eingeschworenen Kandidaten zu unterstützen, rühren die Winzer kräftig die Werbetrommel. 25'000 Karten und Briefe sollen dieser Tage verschickt werden.

Schweizer Weine von guter Qualität

Man erhoffe sich von der ganzen Aktion eine bessere Sensibilisierung für inländischen Wein in der Politik. Schweizer Weine müssten nämlich der Vergleich mit ausländischen Produkten heute mehr denn je nicht scheuen. 

Gemäss dem Walliser Boten wäre es bei einem Erfolg dieses Vorgehens durchaus denkbar, dass in Zukunft auch in anderen Rebbau-Kantonen ähnliche Netzwerke aufgebaut werden. 

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