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Ein Hoch auf die Hochstammbäume

Ihr Tod wurde schon oft erklärt. Trotzdem oder gerade deswegen wird heute der nationale Tag der Hochstammbäume gefeiert.


von pd/sbu
Publiziert: 28.04.2019 / 11:56

BirdLife-Sektionen und Bauernfamilien organisieren Exkursionen, Blueschtwanderungen, Marktstände und andere Events. Die beiden Veranstalter nehmen den Tag zum Anlass, um die Entwicklung des Hochstammanbaus zu beleuchten.

Die Organisatoren schreiben in einer Medienmitteilung der Anbau von Obst von Hochstammbäumen wurde schon oft für tot erklärt, weil: .

  • Das Relikt einer traditionellen Anbauform
  • Nicht mehr zeitgemäss
  • Schutzlos den Witterungsschwankungen ausgesetzt
  • Aufwändig und nicht rationell zu bewirtschaften

Der Baumbestandes ging jahrelang zurück. Doch heute zeige sich, dass die Hochstammanbau-Produktion nach wie vor funktioniere:

  • Produkte mit dem Label Hochstamm Suisse sind in den Regalen eines Grossverteilers angekommen.
  • Immer mehr Lebensmittel werden mit dem Hinweis auf den Wert der Hochstammbäume gekennzeichnet, Mostobst ab Hochstamm ist gesucht.
  • Industriezwetschgen aus der Schweiz werden wieder gehandelt.

Insekten machen Sorgen

Mit dem Aufkommen der Kirschessigfliege sei die Sicherung des Rohstoffs zunehmend schwieriger. Sorgen bereitet auch das Insektensterben und die hohen Stickstoffeinträge. Obstgarten-Vögel, die ihre Nahrung am Boden erbeuten, sind davon besonders betroffen.

Der Gesamtbestand der Hochstammobstbäume habe auf fast 2.3 Mio. Bäume eingependelt. Der aktuelle Rückgang von 13’000 Bäume ist vor allem auf die Kantone Bern, Wallis, Luzern, Baselland und St. Gallen zurückzuführen. In acht Kantonen konnte eine Zunahme verzeichnet werden.

Damit ein Hochstamm-Obstgarten auch für die Natur von hohem Wert ist und Lebensraum für viele Tiere bietet, muss auch die Wiese oder Weide unter den Bäumen ökologisch bewirtschaftet werden. So bieten Obstgärten dem seltenen Steinkauz Lebensraum. Vor 20 Jahren kam der Steinkauz nur noch in vier Regionen der Schweiz und mit einem Bestand von 50-60 Brutpaaren vor. Auch Dank dem Artenförderungsprojekt sind es heute fast wieder 150 Brutpaare. Die Bemühungen müssen jedoch unbedingt weitergeführt werden.

Nationaler Tag der Hochstammbäume 28. April

Am 28. April 2019 ist es wieder soweit: Blühende Hochstamm-Obstgärten als Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen und als traditioneller Wirtschaftsraum engagierter Bäuerinnen und Bauern können die Bevölkerung am Nationalen Tag der Hochstammbäume kennen lernen. BirdLife-Sektionen und Bauernfamilien zeigen die Schönheit der Hochstammlandschaften auf Exkursionen und Blueschtwanderungen, an Marktständen und an den beliebten Obstgarten-Festen.

Hochstamm Suisse und BirdLife Schweiz laden zum mittlerweile traditionellen 16. nationalen Tag der Hochstammbäume ein. Mit Exkursionen, Blueschtwanderungen, Marktständen und den beliebten Obstgarten-Festen zeigen Naturschutzvereine und Bauernfamilien die Schönheit der Obstgärten.

Alle Events des Hochstammtages finden Sie auf der Website von Hochstamm Suisse oder Birdlife.

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