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Eiermarkt: Zu viele kleine, wenig grosse

Während die Nachfrage der Gastronomie fehlt, stieg die Nachfrage im Detailhandel derart, dass Bio-Eier knapp werden.


Bei den Bio-Eiern sei die Zunahme der Nachfrage im Detailhandel «extrem», heisst es im aktuellen Marktbericht von Gallo Suisse. Das liege daran, dass einerseits mehr zuhause gekocht werde und andererseits wegen des Coronavirus der Einkaufstoursimus wegfalle.

Bio-Eier werden knapp

Insgesamt habe man die erhöhte Nachfrage bis Ende März befriedigen können. Dies, weil zu Ostern jeweils mehr produziert werde und auch weil Eier aus dem Gastrokanal in den Detailhandel umgelenkt wurden.

Nur bei den Bio-Eiern werde man, trotz «deutlich erhöhter Produktion» die Nachfrage bis nach Ostern nicht ganz abdecken können.

Insgesamt sei die Situation übersichtlich und Prognosen daher schwierig.

Umlagerung hat Grenzen

Die Umlagerung von Verarbeitungs- auf Konsumeier habe allerdings Grenzen, schreibt Gallo Suisse. Für gekochte Eier nutze man kleine, im Detailhandel würden aber mittlere und grosse Eier verkauft. 

Zu viele S-Eier, zu wenig M-und L-Eier

Auch im Ausland zeigen sich Grössenprobleme bei den lieferbaren Eier aufgrund der Nachfrageverschiebungen. Wie im Inland steige in unseren Nachbarländern die Nachfrage im Detailhandel, während sie im Grosshandel und Gatronomie-Bereich sinke bzw. fehle. Entsprechend gebe es aktuell einen Angebotsüberschuss bei S-Eiern (für den Grosshandel) und Lieferengpässe bei M- und L-Eiern (für den Detailhandel).

Die zunehmende Verknappung lässt laut Gallo Suisse die Preise steigen. 

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