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Drei Bäuerinnen zum Frauenstreik

Die BauernZeitung hat drei Bäuerinnen gefragt: Nehmen Sie am Frauenstreik teil? Und wenn ja oder nein, warum?


Publiziert: 14.06.2019 / 07:09

«Wir machen nicht mit, aber Streik ist wichtig» 

Wir haben bei uns im Verbandsvorstand schon sehr früh diskutiert und festgestellt, dass der Streik nicht zu uns passt. Aus unserer Sicht sollte man die Lohnfrage und andere Punkte partnerschaftlich angehen. Wenn eine Frau eine zeitlang Mutter und Hausfrau sein will, dürfen wir das nicht werten. Aber persönlich finde ich es gut, für unsere Anliegen ein Zeichen zu setzen auf der Strasse. Ganz wichtig finde ich es auch, die Leistung unserer Vorkämpferinnen für Gleichberechtigung zu würdigen.  

Regula Böhni, Friltschen TG, Präsidentin Thurgauer Landfrauenverband

«Der Inhalt ist gut, aber die Form passt nicht»

Ich halte vom Inhalt viel, aber von der Form Streik nichts. Das Thema ist hochaktuell, aber mir ist sympathischer, wenn man es international thematisiert wie am Mittwoch mit Swissaid. In der Schweiz jammern wir auf sehr hohem Niveau. Die Frauen müssen lernen, individuell zu fordern. Mit einem Streiktag und Riesentamtam erreichen wir nichts. Das Aufbauschen zur Genderangelegenheit passt auch nicht zu mir, deshalb nehme ich nicht teil. Zudem habe ich einen anderen landwirtschaftlichen Termin.

Ursula Egli, Rossrüti SG, Vorstandsmitglied Schweizerischer Bäuerinnen- und Landfrauenverband

«Wir müssen lernen, zu sagen, was wir wollen»

Wir haben bei uns im Verband schon früh im Jahr beschlossen, teilzunehmen. Dann kam noch das Lohnthema dazu, welches zusätzliche Argumente lieferte. Dabei geht es aber nicht nur um uns selber, sondern auch darum, uns solidarisch zu zeigen mit allen anderen Frauen. Wir können uns nicht immer verstecken hinter unserer politischen Neutralität. Wir wollen nicht primär von den Männern etwas fordern, sondern wir müssen vor allem lernen, selber hinzustehen und zu sagen, was wir wollen.

Lotti Baumann, Beinwil a. See AG, Präsidentin Aargauer Landfrauenverband

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