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Diese 7 Bergdörfer sind jugendfreundlich und erhielten dafür eine Auszeichnung

Die Dörfer zeichnen sich durch ihr Engagement für die Jugend im Berggebiet aus. Mit Generationenquartier und Jugendtreff wirken sie der Abwanderung entgegen.


Publiziert: 30.08.2019 / 12:34

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) freue sich, im Rahmen ihrer Generalversammlung in Les Diablerets (VD) sieben neue „Jugendfreundliche Bergdörfer“ auszuzeichnen, heisst es in einer Medienmitteilung. Die geehrten Gemeinden sind Hérémence, St. Martin, sowie die Regionen Orsières-Liddes (Gemeinden Orsières und Liddes) und Crans-Montana (Gemeinden Crans-Montana, Icogne, Lens).

Über das Label "Jugendfreundliche Bergdörfer"

Das Label "Jugendfreundliche Bergdörfer" zeichnet Berggemeinden aus, die sich mit grossem Engagement für die Jugend im Berggebiet einsetzen. Die Jugendlichen dieser Gemeinden gestalten im Jugendforum der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete (SAB) ihre eigene Zukunft mit. Sie unterstützen so das Berggebiet und können der Abwanderung langfristig entgegenwirken.

Interessierte Gemeinden können sich bis am 10. Dezember 2019 für die Labelvergabe 2020 bewerben unter www.jugend-im-berggebiet.ch

Jung und Alt profitieren voneinander

Mit dem Generationenhaus in St. Martin wurde ein Projekt mit Vorbildcharakter umgesetzt, heisst es in der Mitteilung. Der Ansatz der Gemeinde vereinigt den Bedarf an geeignetem Wohnraum für Junge und Kinderbetreuung mit dem Angebot von betreutem Wohnen für Senioren. Ein ähnliches Generationenhaus ist in Liddes in Planung. In Orsières wird ein Generationenquartier geschaffen: Die Kindertagesstätte wurde zwischen die Schulen (5. Primar- 3. Oberstufe), Pflegeheim und Fussballplatz gebaut. Besonders das Heim und die Schule nutzen die Nähe bereits für gemeinsame Aktivitäten. Ein Gemeinschaftsgarten ist zusätzlich in Planung. Ziel ist die Schaffung von Synergien im Bereich Infrastruktur sowie die Steigerung der Lebensqualität durch mehr Begegnung zwischen den Generationen. Karine Sierro, Gemeindepräsidentin von Héremence berichtet vom Aufbau der Kinderkrippe, die im Januar 2019 in Betrieb genommen wurde: "Die Krippe ist ein voller Erfolg. Sie kann bis zu 16 Kinder von im Alter von vier Monaten bis zum Schuleintritt aufnehmen – und erfüllt damit ein wichtiges Bedürfnis unsere Einwohner."

Kommunikation per Whats App

Die Region Orsières-Liddes hat eine Jugendarbeitsstelle aufgebaut. Roxanne di Blasi, Jugendarbeiterin in der Region Orsières-Liddes erklärt: "Im Rahmen der Bewerbung für das Label haben wir zusätzlich ein Jugendnetzwerk gebildet. In diesem Netzwerk erarbeiteten die Jugendlichen und die Gemeinderäte zusammen mit mir eine langfristige Massnahmenplanung zur Förderung der Jugendlichen und jungen Familien in Orsières und Liddes. Diese neue Form der Zusammenarbeit kommt allen zugute." Der offene Jugendtreff "Steez" bietet den Jugendlichen von 12 bis 16 Jahres vielseitige Aktivitäten, welche per Whats App, Instagram und Facebook kommuniziert werden. Die Jugendkommission des Gemeindeverbandes von Crans-Montana unterstützt junge Menschen im Sinne der "Hilfe zur Selbsthilfe" bei der Umsetzung ihrer Projektideen: Einerseits über die fachliche Unterstützung der Jugendarbeiterin, andererseits über finanzielle Beiträge.

Die SAB wird die Gemeinden über das Label weiterhin darin unterstützen, durch eine proaktive Zusammenarbeit mit den Jugendlichen deren Lebensqualität in den Bergdörfern zu erhöhen, betont die Arbeitsgemeinschaft.

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