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Die Wildvögel sind im Winterquartier, aber die Vogelgrippe-Gefahr bleibt gross

In Deutschland treten immer mehr Fälle der Vogelgrippe in Geflügelställen und bei Wildvögeln auf. Das Risiko einer weiteren Verbreitung – auch in die Schweiz – ist weiterhin gross.


Die meisten Vögel, die während der kalten Jahreszeit in wärmeren Regionen im Ausland wohnen, haben die Schweiz verlassen. Da Wildvögel als wichtigster Übertragungsweg gelten, könnte man von einem verringerten Risiko ausgehen. Aus verschiedenen Gründen ist dem aber nicht so, wie in der Dezemberausgabe des Radar-Bulletins vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV erklärt wird. 

Viele Vögel auf einem Haufen und niedrige Temperaturen

So begünstige die hohe Dichte der Vogelpopulationen in den Überwinterungsgebieten die Übertagung und Ausbreitung der Grippeviren. Zudem bleiben die Vogelgrippe-Erreger bei winterlichen, niedrigen Temperaturen laut dem BLV stabil ansteckend und bei Kältefluchten können Wildvögel immer noch in andere Regionen einfliegen. Hinzukommt, dass Wildenten als wichtige potenzielle Übertrträger immer noch im Land sind. 

«Die Wahrscheinlichkeit eines Eintrags von aviärer Influenza in die Schweiz ist in den kommenden Wochen hoch», schlussfolgert man im Radar-Bulletin. 

Wildvögel werden überwacht

Im Rahmen der Überwachung der Vogelgrippe lässt das BLV tot gefundene oder kranke wilde Vögel auf das Virus untersuchen. Im Dezember wurden neun solche Tiere untersucht, was in diesem Jahr die grösste Anzahl ist. Bei allen Untersuchungen fiel der Test negativ aus, es konnte keine aviäre Influenza nachgewiesen werden. 

«Hoch-dynamische» Entwicklung

Die Entwicklung des Seuchengeschehens bezeichnet das BLV als immer noch hoch-dynamisch. Die Fälle breiten sich einerseits nach Süden aus (Spanien, Frankreich, Deutschland, Polen) und andererseits nach Norden entlang der Westküste Norwegens aus. Es gab Meldungen aus verschiedenen deutschen Bundesländern, darunter Sachsen, Bayern und Baden-Württemberg, sowohl aus Geflügelbetrieben als auch von bestätigten Fällen bei Wildvögeln. 

Zwar seien verschiedene mutierte Stämme von HPAI (highly pathogenic avian influenza) im Umlauf, es gebe bisher aber keine Hinweise auf zoonotisches Potenzial. Menschen sollten sich also nicht damit anstecken können. 

Weitere Informationen

Informationen zu en nötigen Hygiene- und Biosicherheitsmassnahmen gegen die Vogelgrippe finden Sie auf der Website des BLV

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